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Wichtige Information: Bevorstehende Zugriffs-Unterbrechung

In der kommenden Nacht nimmt das Unternehmen, das PuLa ‚hostet‘ (also die technische Infrastruktur zur Verfügung stellt) den Umzug aller Accounts auf leistungsfähigere Server vor – damit Sie alle und noch viel mehr Leser Ihre tägliche Dosis „Katholisch in Weimar“  noch schneller und zuverlässiger abrufen können. 😎

PuLa wird daher am 8. April von ca. 1.00 Uhr nachts bis ca. 8.00 Uhr morgens nicht erreichbar sein. Wer also als ‚Nachteule‘ unterwegs ist (Here’s looking at you, M.K. 😀 ) oder wer gewohnt ist, den Blog zum Frühstück zu genießen (eine ausgezeichnete Idee! 😉 ) darf sich nicht wundern!

Noch viel wichtiger ist diese Information natürlich für unsere Leser in anderen Teilen der Welt. Z.B. in – Lanzhou, da, wo ganz in der Nähe unseren chinesischen Freunde Shi Fu und Wang Peng wohnen (vgl. hier und hier), die sind uns im Augenblick 6 Stunden voraus! Also, liebe Leser in anderen Zeitzonen: Bitte die obigen Zeitangaben umrechnen und – don’t panic! 😉

Und das gilt auch für den unwahrscheinlichen Fall, daß etwas schief gehen sollte: Keine Sorge! Alle Texte sind mehrfach, unter Nutzung unterschiedlicher Technologien und an verschiedenen Orten in- und außerhalb Deutschlands gesichert. Wenn PuLa wirklich irgendwann einmal kaputtgehen sollte, werden wir es wieder aufbauen, Stein für Stein, äh, Byte für Byte!! 😆

Psalm in gerechter Sprache

Da gehen mir seit Stunden zwei Psalmverse im Kopf herum – und zwar weil ich innerlich aus dem ungläubig dankbaren Staunen (und dem Schmunzeln…) nicht mehr rauskommen will, weil…
Na, sagen wir ‚aus gegebenem Anlaß‘! 😎

Wie schön, wenn man einen Blog hat, da kann man, wenn schon nicht den Grund des Vergnügens, so doch jedenfalls seinen Ausdruck teilen:

Ecce parturiit injustitiam * concepit dolorem, et peperit iniquitatem.

Lacum aperuit, et effodit eum * et incidit in foveam quam fecit.
(Ps 7, 15f. Vg)

Siehe, da will eine(r) Böses kreißen; hat Groll empfangen, und Gesetzlosigkeit hervorgebracht!

Er/sie hat ein Loch geöffnet und es ausgegraben – und ist in die Grube gestürzt, die er/sie gemacht hat.
(eigene Übertragung aus dem Lateinischen)

Hm? Was meinen Sie? Doch, doch, so viel Gleichstellung muß schon sein! 😀

Und schauen Sie sich ruhig auch einmal die folgenden zwei Verse (besser natürlich den ganzen Psalm) an, das lohnt sich und geht, weil vor Psalm 9, auch ohne „Umrechnen“ der Nummer… Zur Numerierung der  Psalmen gibt es übrigens ganz faszinierende Ergebnisse, kommt noch im Frühjahr!

Psalm 7 war natürlich auch Teil des Psalmen-Adventkalenders mit A. Augustinus und R. Spaemann, hier.

 

 

Der Kardinal und der Kalbsbraten, Überlegungen zum Ende der Fastenzeit

Das gilt auch für das geistliche Leben: Wo Geist, Seele und Leib übereinstimmen und nicht entgegengesetzte Bestrebungen im Streit miteinander liegen, da erhält man vom Vater das, worum man bittet. Es gibt keinen Zweifel, daß man wirklich um etwas Gutes bittet, wenn Leib und Geist dasselbe verlangen. (Hl. Hieronymus)

Am 19. September 2014, einem Freitag abend, trafen sich die Teilnehmer des dritten deutsch(sprachig)en Bloggertreffens im Bildungshaus des Bistums Erfurt, das nach dem nahegelegenen Ursulinenkloster den Namen St. Ursula trägt. Das (leckere) Abendbuffet (incl. des „berühmten“ roten Tees 🙂 ) beinhaltete keinerlei Fleischanteile, was natürlich niemanden verblüfft hat, entspricht doch der Verzicht auf Fleisch an Freitagen uralter christlicher, Tradition, katholischer zumal.

Normalität also? Aber sicher! Jedoch…

Am 4. April 2014, ebenfalls einem Freitag abend, setzten sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, die sich anläßlich ihrer Frühjahrsvollversammlung im Bildungszentrum (und Tagungshaus) des Erzbistums München-Freising, das nach Kardinal-Döpfner heißt, zusammengefunden hatten, zum Abendessen. Es gab Kalbsbraten und „Rahmschwammerl“, dazu wurde Rotwein gereicht. Es war der 5. Freitag der Fastenzeit.

Ebenfalls Normalität? Im Sinne dessen, was einem ‚immer wieder begegnet‘ gewiß!

Aber – gibt es dazu vielleicht auch ‚Normen‘?

Natürlich gibt es die. Wir haben es hier wirklich einmal mit einer sogenannten „Partikularnorm“ zu tun, also einem Regelungsgebiet, auf dem Rom die Zuständigkeit weitgehend auf die jeweilige Bischofskonferenz übertragen hat. Diese Übertragung geschah ursprünglich durch die Apostolische Konstitution ‚Paenitemini‘ Papst Pauls VI. vom 17. Februar 1966, in Kapitel III, Abschnitt VI. Nummer 1, in der die Reglungen für „Fasten und Abstinenz“ für die Gesamtkirche in Folge des 21. Ökumenischen Konzils (aka. 2. Vatikanisches Konzil) festgelegt wurden. Die Bestimmungen finden sich heute in den canones 1251 und 1253 des CIC (1983).
In Deutschland haben wir es näherhin mit der Partikularnorm Nr. 16 der Deutschen Bischofskonferenz zu tun, mit dem etwas umständlichen Titel: „Bußordnung/Fasten-Abstinenz (Kirchliche Bußpraxis/Weisungen zur Bußpraxis)“.

Allein, von der Festlegung von Aschermittwoch und Karfreitag als strikten Fast- und Abstinenztagen abgesehen hat das mit „Weisungen“ eher wenig zu tun und so ist dann ja auch die „Normalität“ im Sinne des empirisch Feststellbaren: Fasten und Abstinenz wirken wie weitestgehend abgeschafft.
Dabei hat sich ja mittlerweile ein Interesse an Fasten entwickelt, das die tiefe anthropologische „Richtigkeit“ dieser Verhaltensweise eindrucksvoll unter Beweis stellt, selbst der unsägliche „grüne“ Veggie-Day legt ja davon noch ein fernes Zeugnis ab und auch im (eher) kirchlichen Raum kommt es zu allerlei Verbindungen mit ökologischem Gedankengut (vgl. z.B. hier [Audiodatei DLF-Morgenandacht vom 20. Februar 2015]).

Daß es all solcher „Zusätze“ nicht bedarf ist (für mich) klar, aber von Fall zu Fall schaden sie vielleicht auch nicht, aber das soll heute das Thema  nicht sein.

Eher schon frage ich mich, wie das Kardinal-Döpfner-Haus eigentlich folgende Sätze aus der Partikularnorm Nr. 16 interpretiert: „Das Freitagsopfer kann verschiedene Formen annehmen: Verzicht auf Fleischspeisen,  der nach wie vor sinnvoll und angemessen ist […]“, „Das Zeugnis gemeinsamen Freitagsopfers hat zudem seinen besonderen Wert. Kirchliche Häuser […] können hier ein Beispiel ge­ben.“
Ah ja! Wirklich? Können sie? Mit Kalbsbraten, ja? Scheint, manche Häuser (in der Disapora…) können es eher als andere.

Doch ich will heute einmal nicht vorwiegend (Rechts-) Texte intensiv betrachten und mir auch versagen, „Paenitemini“ näher zu beleuchten, obwohl das, glaube ich, lohnen könnte.
Mich berührt dieser Text ganz eigentümlich, wenn man ihn heute, nach fast 50 Jahren liest, wie neben solider Herleitung aus der Tradition das überdeutliche Selbstbewußtsein einer „neuen (besseren) Zeit“ steht, und man den Zeilen geradezu abspürt, daß sich ihre Autoren (und gewiß am allerwenigsten der Hl. Vater) vor lauter „konziliarem“ Optimismus überhaupt nicht vorstellen konnten, daß sie de facto einen Sargnagel der persönlichen Frömmigkeitspraxis geschmiedet hatten. Wie wir alle wissen, hat Papst Paul VI. nur wenige, ganz wenige Jahre später bereits nur allzu deutlich gespürt, wie problematisch etliche Entwicklungen waren, die in Folge des Konzils eintraten.

Ganz in diesem Sinne hat die Bischofskonferenz von England und Wales im Jahr 2011 ihre Regelungskompetenz genutzt und ist zum verpflichtenden Verzicht auf Fleisch an Freitagen zurückgekehrt! Ja, wirklich! (vgl. hier und hier). Schönerweise haben sie dazu den Jahrestag des Besuchs von Papst Benedikt XVI. auf der Insel, den 16. September, genutzt.
Freilich, wie soll man den Zustand finden, daß englische und walisische Katholiken dazu verpflichtet sind, deutsche aber nicht? Und wie ist das, wenn ich jetzt nach England fahre? Nehme ich dann „mein Recht“ mit? Solche Rechtsvorstellungen gab es übrigens im – Mittelalter… 😉  Und wenn nicht, wie ist das dann, wenn man sich vorstellt, man wohnt im Grenzgebiet zweier Bischofskonferenzen mit unterschiedlichen Regelungen. Kann ich dann am Freitag dorthin fahren, wo ich keine Abstinenz halten muß? ❓ „Fröhlicher Fasten-Tourismus“? 😕
Meines Erachtens ist das alles einfach nur albern und wir kehrten besser heute als morgen zu einer weltweit einheitlichen, ergo „katholischen“, Regelung zurück; an dieser Stelle wird erneut deutlich, daß sich diese eigentümliche und neumodische Organisationsebene „Bischofskonferenz“ zur Rechtssetzung schlicht nicht besonders gut eignet.

Und damit kommen wir, so seltsam das klingen mag, dem Auslöser dieser Betrachtungen ein ganzes Stück näher!
Haben Sie sich vielleicht schon gefragt, woher ich eigentlich weiß, was vor fast einem Jahr in einem Speisesaal in Freising geschah? Ich will ehrlich sein, so groß ist PuLas Korrespondenten-Netz noch nicht (aber wir arbeiten dran 😀 )
Und haben Sie sich vielleicht auch gefragt, wo eigentlich der „Kardinal“ in der Überschrift herkommt?

Nun, es war einer da, an diesem Abend im schönen Bayern, naheliegenderweise der örtlich zuständige, der Vorsitzende der Freisinger („Bayerischen“) Bischofskonferenz, der deutschen Bischofskonferenz, der Berater des Papstes, der…, die Aufzählung von Ämtern könnte noch (lange) weitergehen, kurz: Reinhard Kardinal Marx:

„Beim Es­sen im Speisesaal des Kardinal-Döpfner-Hauses wird Marx familiär. Den Rotwein trinkt er in langen Zügen, vom Kalbs­braten mit Rahmschwammerl nimmt er zweimal nach, beim zweiten Mal drei Krustenstücke. Er kaut, schimpft und lacht. Aber den Nachtisch lässt er stehen, und als alle denken, jetzt geht der Abend erst richtig los, da ist der Kardinal weg.“

So berichtete im CICERO die Journalistin und Romanautorin Sophie Dannenberg (CICERO 5, 2014, S. 41, momentan leider nicht [mehr] online) in einem auch sonst atmosphärisch sehr dichten Porträt. Dabei ist darauf hinzuweisen: Frau Dannenberg ist keine Katholikin, ja, sie bezeichnet sich selbst als (jedenfalls ursprünglich) „links“ (vgl. hier). Aber ihre ästhetische, eben „dichterische“ Sensibilität hat sie, ganz zum Abschluß ihres Artikels, erspüren lassen, wo etwas nicht stimmt.

Dabei ich habe ganz gewiß nicht die Absicht, die persönliche Bußpraxis eines Kardinals anzuzweifeln. Vielmehr gehe ich, selbstverständlich!, davon aus, der DBK-Vorsitzende wird, ganz der augenblicklichen Rechtslage entsprechend, eine andere Form der persönlichen Buße an diesem Freitag, diesem Freitag in der Fastenzeit, gewählt haben (und ich meine jetzt nicht, daß er den Nachtisch hat stehen lassen).

Es geht deswegen auch nicht etwa darum, wie sein Pressesprecher meinte, als ich ihn im vergangenen Jahr bereits um eine Stellungnahme zu dem Artikel gebeten hatte, „Fleischstücke nachzuzählen“.

Es geht aber darum, daß schon jeder einfache Priester besonders vorbildlich zu sein hat (cf. Paenitemini III c) „Abnegationis officium perfectiore ratione […] a sacerdotibus, charactere Christi altius insignitis, […] impleatur oportet […]“), vorbildhaft in „sichtbaren Zeichen“, solchen, die die Herde wahrnehmen kann.

Ein anderes Zeichen jedoch wurde an diesem Abend sehr wohl gesetzt: Mir gelingt es nicht, mir vorzustellen, wie man sich in diesem Rahmen deutlicher, ostentativer, ja, anstößiger außerhalb der jahrhundertealten Tradition der Kirche stellen könnte, als durch dieses Verhalten an einem Freitag in der Fastenzeit.

Deswegen war das tapfere Bemühen des Pressesprechers, seinen Chef zu verteidigen verlorene Liebesmüh: Nein, ich muß wirklich nicht „zählen“, ich weiß jetzt genug.

PS: Wer das alles nicht glauben will: Ich wollte es auch nicht und habe Frau Dannenberg im letzten Jahr gefragt. Ergebnis: Auch sie wollte ganz sicher gehen und hat extra in der Küche angerufen: Es war –  Kalbsbraten…

PuLa wünscht allen Lesern von Herzen einen guten Abschluß der Fastenzeit, „ertragreiche“ Heilige Tage und ein gesegnetes und frohes Osterfest!

 

Das Exodus-Preisrätsel: Auflösung und Hintergründe

„Außerdem sach‘ ich: Guckt hin; dann – seht ihr auch was!“ sagt „Tess“, das rote Ausrufezeichen aus der beliebten Kinder-Wissen-Reihe „Was ist was“ in Folge 42, Tiersinne (Tr. 9, ab 2.03) (vgl. hier) und das sagt PuLa auch, wenn es, wie im folgenden, „close reading“ betreibt 😀

Es tut mir wirklich leid, daß Sie auf die Auflösung des „Exodus-Preisrätsels“ so lange haben warten müssen! Aber immerhin habe ich in den Tagen, die seit der ersten richtigen Einsendung vergangen sind, eines mit großem Interesse feststellen dürfen: Was mir so klar vor Augen zu liegen schien, war offenbar doch „verborgener“ als ich erwartet hatte. Und wenn ich nicht irre, bestätigt der Grund, den ich dafür vermute, akkurat das Phänomen, auf das ich mit der ganzen Aktion hinweisen möchte!

Blicken wir also noch einmal auf den Abschnitt aus der Rezension von Dr. Dirk Pilz in der „Frankfurter Rundschau“:

„Entscheidend für das Verständnis des Monotheismus, von Judentum, Christentum und Islam gleichermaßen, sei es, den Glauben als „Sache liebender Treue“ zu begreifen. Assmann spricht deshalb von einem „Monotheismus der Treue“.
Mit seinem neuen Buch legt er in aller wünschenswerten Genauigkeit dar, was damit gemeint ist. Assmann untersucht das Buch „Exodus“, in der christlichen Bibel als 2. Buch Mose geführt. Es enthalte, sagt er, ‚die wahrscheinlich grandioseste und folgenreichste Geschichte, die sich Menschen jemals erzählt haben‘.“ (Dirk Pilz, FR, 12.III.15)

Um diesen oben hervorgehobenen Satz ging es mir, aber dessenungeachtet gab es, wie erwähnt, auch andere sehr bemerkenswerte Aspekte, vgl. hier im Kommentarbereich).

Was Pilz in diesem Abschnitt (wenn auch vermutlich nicht absichtsvoll) behauptet ist:
Die „christliche Bibel“ ist identisch mit der Bibel in ihrer protestantischen Version.
Denn, bitteschön, wenn Sie irgendeine katholisch verantwortete Bibel aufschlagen, da finden Sie das „Buch Exodus“ als das zweite Buch des Pentateuch – unter exakt diesem Namen!

Und das, so fand und finde ich, ist ja nun wirklich ziemlich „verquer“, immerhin hieß das Buch, mit Verlaub, die entschieden längere Zeit der Christentumsgeschichte für alle „Exodus“ und es dürfte auch heute für die größere Zahl von Christen weltweit so heißen.

Will also, überspitzt formuliert, der Theaterkritiker, der sich aber auch viel und gerne mit Religionswissenschaft beschäftigt, den Katholiken absprechen, sie benützten eine „christliche Bibel“? Dirk Pilz, ein radikaler evangelikaler Aktivist und Agitator?

Höchstwahrscheinlich nicht, denn das hieße ja, von allem anderen einmal abgesehen, er nähme derartige Glaubens- und konfessionelle Fragen sehr bewußt ernst. Da könnte er, wie ich die Szene einschätze, der er angehört, aber „einpacken“, eine derartige „Ernsthaftigkeit“ wird doch schlicht nicht toleriert, dafür ist man dort viel zu –„tolerant“… 😀

Also dürfen wir davon ausgehen, der Satz sei das schlichte Resultat einer Gedankenlosigkeit, einer Nachlässigkeit (und daß in Tageszeitungen heute de facto nicht mehr lektoriert/gegengelesen wird, ist ja ohnehin jedermann klar).

Bleibt die Frage: Warum sich damit aufhalten? Habe ich mich einfach geärgert, daß so ein offenkundiger Fehler in der  Rezension zu einem so interessanten Buch unterlaufen konnte?
Nein, da kann man sich zwar auch sein Teil zu denken, aber das ist es nicht, was mich umtreibt.
Ich habe mich vielmehr gefragt: Wie kommt es zu genau dieser Beschränktheit des Blicks? Wie sieht die geistige Ausstattung aus, die dafür Grundlage war? Denn, wenn man es einmal genau betrachtet, bemerkenswert ist das ja schon, ca. 1.500 Jahre Geschichte und die „Mehrheitsverhältnisse“ (wie oben gesehen) in dieser Frage einfach mal so in einem Satz, dessen relative Bedeutung im Textgefüge durchaus überschaubar ist, „über Bord zu werfen“.
Und, wie zu Beginn angedeutet, warum fällt das offenbar auch etlichen Katholiken nicht (sofort) auf?

Die Gründe dafür sind meiner Überzeugung nach in der deutschen (Geistes-) Geschichte (insbesondere) seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu suchen – und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Da gab es nämlich eine Zeit, in der in Deutschland von protestantischer Seite in vollem Ernst und mit dem besten Gewissen der Welt Sätze fallen konnten, wie der folgende:

„Der Katholik hat im Gegensatz zum Protestanten einen weiten Weg, bis er die Kultur der Gegenwart verstehen, durchdringen kann. Der Protestant bringt das mit; er wächst aus der modernen Kultur hervor; deshalb sind alle Bahnbre­cher und alle großen geistigen Talente Protestanten“.
sagt etwa der Historiker Walter Goetz, um 1900.

Und Rudolf Virchow, der „Erfinder“ des Begriffs vom „Kulturkampf“ stellte der „katholischen Wissensform“ den „protestan­tischen Geist“ und die moderne, schlagkräftige „deutsche Wissenschaft“ gegenüber, die „viel angenommen [habe] von jenem wahrhaft sittlichen Ernste, mit dem sich unser Volk jeder Arbeit unterzieht, und der das eigentliche Wesen der religiösen Stimmung ist“.

So „wurde der ‚Kulturkampf‘ vom liberalen protestantischen Bürgertum als Kampf der hochstehenden ‚deutschen Kultur‘ ge­gen eine katholische- ‚ultramontane‘, ‚welsche‘ und daher minderwertige Sub­kultur geführt“.

Das habe nun nicht ich mir ausgedacht, sondern ich zitiere damit bloß sinngemäß Abschnitte aus dem neuen Buch des bekannten Katholizismus-Historikers Otto Weiß („Kulturkatholizismus, Katholiken auf dem Weg in die deutsche Kultur (1900–1933), Regensburg 2014“).

Und dieser Ungeist, der in ernsthaft Katholischem eine „minderwertige Subkultur“ erblickt, er ist NICHT tot.

Belege dafür haben wir auch hier auf PuLa schon gesehen (hier, hier und hier) und wer Äußerungen z.B. von Vertretern der EKD, sei es in ihrer offiziellen Eigenschaft oder „privat“ (z.B. wenn sie im deutschen Feuilleton Rezensionen schreiben) aufmerksam liest, der kann gar nicht anders, als zügig weitere Belege dafür zu finden!
Und wie aggressiv das immer noch ganz schnell werden kann, dafür bietet auch Dirk Pilz weiteres Anschauungsmaterial (hier), wiewohl er ansonsten häufig durchaus differenziert und informiert schreibt (z.B. hier und hier).

Herr Dr. Pilz ist nun mit hoher Wahrscheinlichkeit evangelischer Konfession, immerhin hält er in Dessau „Theaterpredigten“ (hier), die die Landeskirche von Anhalt veranstaltet, da liegt diese Vermutung sehr nahe.

Und sein kleiner, eben nur ganz scheinbar harmloser Lapsus in der Rezension, er ist, gerade weil er so unabsichtlich „unterlaufen“ ist, ein beredtes Zeugnis dafür, wie die Prägung durch eben jenen Geist kulturprotestantischen Hochmuts aus dem vorigen und vorvorigen Jahrhundert fatal in die Gegenwart hineinreicht.

Denn die Phänomene, die wir gerade angedeutet haben, sie sind eben nicht „lange her“! Verfolgen Sie doch einmal z.B. anhand des Lebenslaufs von Walter Goetz auf Wikipedia die dort ebenso dankenswerter- wie bezeichnenderweise geschilderten persönlichen Beziehungen/Freundschaften und die Bildung von „biographisch-akademischen Linien“ (vulgo: „Seilschaften“). Sie werden feststellen, Sie befinden sich sehr bald in der, zumal was den Wissenschaftsbetrieb angeht, ganz unmittelbaren, bis heute prägenden Vergangenheit! Diese Leute, die so gedacht und geredet haben, sie sind KEINE fernen Gestalten, sie sind „akademische Großväter“, allenfalls „Urgroßväter“ derjenigen, die heute das Meinungsklima bestimmen!

Vor diesem Hintergrund wird dann der Begriff der „Protestantischen Mafia“, die wirkmächtig die (frühe)  Bundesrepublik mitgestaltet habe, den der Soziologe Ralf Dahrendorf in einem Spiegel-Interview 1997 geprägt hat sehr einsichtig. Wer nun das Interview liest (hier), in dem dieser Ausdruck geprägt wurde, wird (verblüfft?) feststellen, Dahrendorf meinte diesen Begriff keinesfalls negativ! Nein, eher im Gegenteil, allenfalls ein bißchen flapsig, letztlich aber im identifikatorischen Sinne! Auch das ist überaus bezeichnend für das geistige Klima, wie es eben nach wie vor in Deutschland vorherrscht: Ein Bewußtsein dafür, wie manches, was man so vor sich hinspricht oder -schreibt eine antikatholische Spitze haben könnte, es ist regelmäßig nicht vorhanden – oder es wird billigend in Kauf genommen.
Insofern ist der heutige Zustand gegenüber demjenigen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts übrigens ein Rückschritt, was die Frage der Bewußtheit und Klarheit des Diskurses angeht…

Das ist nun zum einen bloß ein Unterfall der vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte im Grunde völlig unglaublichen Tatsache, daß konfessionelle Prägung heutzutage als relevantes (biographisches) Faktum ständig ausgeblendet wird.
Aber, so sage ich, es ist eben noch mehr. Es gibt sie immer noch, die Haltung, die katholisches Denken, ja, das Katholische überhaupt, als mindestens weniger ernstzunehmend, im Zweifelsfall aber als ‚verdächtig‘ nicht nur empfindet, sondern auch abqualifiziert.

Nehmen wir aus der Überfülle an möglichen Beispielen ein in mancher Hinsicht besonders bemerkenswertes und bedrückendes heraus: Anerkennenswerterweise greift am 31. März 2010  ausgerechnet die ZEIT, die ganz eminent Teil dessen ist, was Dahrendorf mit dem Ausdruck von der „Mafia“ (positiv!) meinte, in sehr kritischer Weise und an einem besonders neuralgischen Punkt, den Begriff auf, ja, nutzt ihn gar als Titel des Artikels! (hier)

Es geht um die schreckliche, langjährige Mißbrauchs-“kultur“ an der „Odenwaldschule“:

„Der sechzigste Geburtstag war eines der schönsten Feste seines Lebens. Die engsten Freunde waren im September 1985 gekommen: die Weizsäcker-Brüder Richard und Carl Friedrich (vgl. hier und hier), Marion Gräfin Dönhoff (die ZEIT Herausgeberin G.L.) ebenso wie der Jurist und Bildungspolitiker Hellmut Becker, der Verleger Ernst Klett, der amerikanische Diplomat George Kennan mit seiner Frau und viele andere. Sein Lebensgefährte Gerold Becker überreichte dem Jubilar Hartmut von Hentig eine Festschrift mit dem Titel ‚Ordnung und Unordnung‘ (sic! GL).

Heute, ein Vierteljahrhundert später, ist die einstige Ordnung dieses Freundeskreises dahin. Es herrscht heillose Unordnung. Im Spiegel geriet die Lage zum Symbol: „Die Weizsäckers“ titelte jüngst das Magazin anläßlich des bevorstehenden 90. Geburtstags Richard von Weizsäckers. In der gleichen Ausgabe stieß man unter der Überschrift „Planet des Schreckens“ auf Weizsäckers engen Freund Hartmut von Hentig. […]

[…] der Fall Gerold Becker/Hartmut von Hentig ist anders gelagert als die Mißbrauchsskandale in der katholischen Kirche: Hier schauen das aufgeklärte, liberale Deutschland und seine Elite in den Abgrund. Richard von Weizsäcker war einst Elternbeiratsvorsitzender an der Odenwaldschule. Sein vor zwei Jahren verstorbener Sohn Andreas war dort Schüler in der »Familie« Gerold Beckers.“ (Hervorhebung von mir)

Sehen Sie, was ich meine? „Der Fall ist anders gelagert“ im Falle der „aufgeklärten, liberalen“ und –  protestantischen! deutschen Elite als bei den Katholiken. Warum? Ja wohl sicherlich nicht im moralischen Sinne.
Nein, er ist deshalb „anders“, weil Katholiken in der Wahrnehmung des ZEIT-Autors eben per se nicht Teil der liberalen und aufgeklärten Elite sind.
Mit anderen Worten: „Da“ war „das“ ja eigentlich mehr oder weniger zu erwarten, man hatte sich so was ja schon immer gedacht, es darf einen „bei denen“ nicht wundern.
Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber von der geistigen Haltung, die sich in diesen Worten offenbart, und die so vornehm daherkommt, ist es bis zu der Beschimpfung als Kinderf…sekte nicht mehr weit (vgl. hier).

Nun, von der ZEIT, der „Süddeutschen“ o.ä. als „liberal und aufgeklärt“ in deren Verständnis bezeichnet zu werden, das möchte ich mir ebenso höflich wie energisch verbitten. Und wer von der Mehrheit (der Mehrheit; es gibt ja auch andere Stimmen!) des organsierten Protestantismus über die eigene Geschichte so, pardon, „unaufgeklärt“ 😉 ist, die beängstigende Parallele nicht zu erkennen, zwischen der damaligen Verbindung mit „Nation“ und „Deutschtum“ und dem heutigen nahezu flächendeckenden „Glauben an die Aufklärung“ (statt an das Evangelium, vgl. hier), dem kann ich auch nicht helfen.
Das eine wird scheitern, wie das andere gescheitert ist, weil es mit „Glauben“ im biblischen Sinne nichts zu tun hat, weil alle Auslieferung der wahren Religion an den je aktuellen Zeitgeist scheitern muß.
Lesen wir noch einmal den Satz von Virchow:

Der „protestantische Geist“ und die moderne, schlagkräftige „deutsche Wissenschaft“ habe „viel angenommen von „jenem wahrhaft sittlichen Ernste, mit dem sich unser Volk jeder Arbeit unterzieht, und der das eigentliche Wesen der religiösen Stimmung ist“.

Der „wahrhafte sittliche Ernst“ ist das „eigentliche Wesen der religiösen Stimmung“. „Stimmung“! 😯 Hier wird also bereits damals nach Glauben (-sinhalten) im eigentlichen Sinne überhaupt nicht mehr gefragt und das ist nicht besser geworden. Denn wenn heutzutage ein protestantischer Pfarrer nach biblischen Glaubensinhalten predigt, passiert ihm, was Pastor Latzel aus Bremen passiert ist (vgl. hier): Er wird von den (vermeintlich) eigenen Leuten niedergemacht…

Man könnte also, was einem da entgegentritt an ahistorischem, „unaufgeklärtem“ kulturellen Hochmut, getrost mit einem Achselzucken abtun, wären da nicht zwei Faktoren, die einen daran leider hindern.

Das eine ist, daß katholischerseits immer noch allzu viele Menschen schlicht darauf hereinfallen und sich, meistens unbemerkt, eine eigene „Inferiorität“, wie es im 19. Jahrhundert noch ganz deutlich ausgesprochen wurde, immer noch suggerieren lassen. Das ist in hohem Maße absurd und wir haben dieses Thema hier auf PuLa schon verschiedentlich berührt; es soll aber heute nicht (auch noch) Thema werden.

Aber es gibt noch einen anderen Aspekt, der gehört zwingend hierher. Dabei handelt es sich um das, was ich einmal den Umschwung der oben skizzierten Geisteshaltung von der kulturellen in die eigentlich religiöse Sphäre nennen möchte.
Dieser Umschwung ereignet sich immer dann, wenn es nicht mehr bloß um die Frage vermeintlicher kultureller Überlegenheit geht, sondern wenn direkt Fragen der religiösen Praxis berührt werden, oder, um es in  klarem Deutsch auszudrücken, wenn Katholiken klargemacht werden soll, auch ihr Glauben und ihre Glaubenspraxis seien defizitär.

Dafür liefert die oben schon erwähnte „Predigt“ von Dirk Pilz in Dessau (nochmals: hier) ein schönes Exempel. Das ist, um es ganz klar zu sagen, ein guter, ja, ein schöner Text! Sehr nachdenklich und mit etlichen lohnenden Denkanstößen; ich kann dem zum großen Teil folgen.
Aber dann folgt gegen Ende (S. 9) ein Satz, den man nach dem bisher gelesenen überhaupt nicht erwartet:
Der Gott, an den evangelische Christen glauben, ist, wie es Paulus sagt, ‚ein Ärgernis‘, nicht nur für Nicht-Glaubende, sondern auch und gerade für Glaubenden: Er ist der gekreuzigte Gott.“ (Hervorhebung von mir).

Mir ist nun aber nicht erfindlich, warum dieser Satz bloß für „evangelische Christen“ gelten sollte. Und ich habe daher auch keinerlei textimmanenten Grund für den Satz gefunden! Die Begriffe „katholisch“ oder „Konfession“ o.ä. kommen darin schlicht nicht vor.
Das ist auch ganz klar, denn der Grund dafür liegt bereits im (unausgesprochenen) Vorverständnis des Autors. Es ist der gleiche Grund, wie in dem oben erwähnten Artikel aus der ZEIT: „Katholiken gehören nicht dazu.“ So glauben „die“ nicht; so reflektiert, so subtil, so belesen…

Und sie glauben vermeintlich natürlich auch nicht so „paulinisch“, auch das kennen wir  ja alle aus vielerlei Vorträgen und Artikeln: Den Hl. Apostel Paulus (nur ohne das „Hl.“ natürlich…) den hat diese Sorte „bessere Christen“ ja für sich gepachtet, der war (seit damals…) ihr ganz besonderer Vorfahr im Geiste; exklusiv. Und nie geht das ab ohne, daß der Hl. Apostel Petrus (und mit ihm indirekt die blöden autoritätsgläubigen Katholiken, die den Schuß immer noch nicht gehört haben) als Kontrastbild eine abbekommen, nie.

Immer, wenn ich das schon wieder hören oder lesen muß, schwanke ich, ob ich im nächsten Moment einen Schrei- oder einen Gähn-Anfall bekommen soll – und entscheide mich bisher immer für das zweite (und das noch meist unterdrückt… 😕 ).

Das sind einige Beispiele des subliminalen antikatholischen Affekts (oder „SakA“), des „Übersprungs“ vom Kulturellen ins Theologische, in die Sphäre des Glaubens und im Gegensatz zur kulturellen Sphäre macht mir das etwas aus, nehme ich das übel.

Man muß es deutlich aussprechen, das ist ein Ökumenehindernis ersten Ranges. Ich habe nämlich wenig Neigung, mich mit Leuten über existentielle Fragen, Fragen des Glaubens ernsthaft zu unterhalten, die mich per se für defizitär halten und, mit Verlaub, ich glaube, das habe ich auch nicht nötig – wir alle haben das nicht nötig!
Und ich habe mich schon oft gefragt, warum dieser Aspekt bei all den Aufrufen zur ach so „alternativlosen“ (bei der Verwendung dieses Begriffs sollte man ja ohnehin hellwach werden)  Ökumene niemals eine Rolle spielt. Ich kann mir vor der Hand nur vorstellen, daß einer Kategorie von Menschen schlicht unbewußt die Verblendung von der eigenen vermeintlichen „Inferiorität“ schon so zur zweiten Natur geworden ist, daß sie ihnen gar nicht mehr auffällt. Eine andere Kategorie mag das vor lauter Konzentration auf ihre fach-theologische Perspektive ebenfalls nicht mehr wahrnehmen (gerne auch solche im Bischofsrang, fürchte ich…). Wieder andere könnten es ignorieren, weil eine schleichende Protestantisierung in ihr kirchenpolitisch-theologisches Konzept paßt…

Wie dem auch sei: In all diesen und anderen denkbaren Fällen wird die zutreffende Erkenntnis der Wirklichkeit gehemmt und das ist von Übel.

Daher plädiert PuLa für eine bewußte Konfessionalität. Für eine ‚selbstbewußte‘ auch, aber vor allem anderen für eine bewußte Konfessionalität – in der Überzeugung, daß Ökumene in der Wahrheit nur auf dieser Grundlage gedeihen kann.
Die darin liegende Herausforderung richtet sich, wie nach dem oben gesagten hoffentlich deutlich geworden ist, an beide Seiten.

 

PS: Die wie ich finde schönste Bemerkung zum Preisrätsel kam per E-Mail, ganz (!, 😉 ) aus unserer Nähe:

„Es musste ‚Suche liebender Treue‘ heißen, nehme ich an.“ hieß es da, ebenfalls in einem „PS“ übrigens. Das nimmt Bezug auf Pilz‘ Satz der damit Assmann wiedergibt:
„Entscheidend für das Verständnis des Monotheismus, von Judentum, Christentum und Islam gleichermaßen, sei es, den Glauben als ‚Sache liebender Treue‘ zu begreifen.“

Sehen Sie? Suche statt Sache! Knapper als in die Differenz genau eines Buchstabens läßt sich vermutlich der Unterschied zwischen einer gläubigen Perspektive, die „sucht“ und „gesucht wird“; und der Perspektive der Religionswissenschaft, der die Angelegenheit zur „Sache“ wird, nicht mehr fassen, PuLa neigt respektvoll das Haupt! 🙂

Das Geburtstagsgeschenk (Vier Jahre PuLa)

Heute, genau heute vor vier Jahren (und sechs Stunden) ging PuLa online. Ganz tastend und, wie sich dann schnell zeigen sollte, eher untypisch einfach nur mit einem verlinkten (nicht einmal eingebetteten!) Video (hier), zu dessen Inhalt wir allerdings immer noch ohne Einschränkung stehen: guter Pater Wallner!

Was seit dem alles passiert ist – wir hätten es uns damals nicht im Entferntesten vorstellen können. Vielleicht war das sogar besser so. 😐
Doch es gibt keinerlei Bedauern. Ganz im Gegenteil!
Ich will an dieser Stelle gar nicht von unserem schier unglaublichen persönlichen Gewinn sprechen. Aber es ist gerade in letzter Zeit immer wieder und an vorher so gänzlich unerwarteten Stellen deutlich geworden, das, was wir hier tun, bedeutet anderen Menschen etwas, macht ihnen ein wenig Freude, hilft ihnen ein wenig in ihrer jeweiligen Situation! Wenn wir je, was wir uns aber gar nicht vorzustellen vermögen, auf die Idee kämen aufzuhören – wir dürften, wir könnten es gar nicht.

Und von allem anderen abgesehen: Wo sollten sich denn dann die Schafe tummeln, hm? 😉

Die guten Tiere, sie haben an PuLas Geburtstag gedacht:

Das Geburtstagsgeschenk

Ein Sketchlet für sechs Schafe, zwei Lämmchen und beliebig viele Schafstatisten.

 

Wundersdorf, Schafweide. Die Schafe wuseln aufgeregt durcheinander. Sie scheinen irgend etwas vorzubereiten und diskutieren heftig.

Wolle (wichtig): Wir könnten uns scheren lassen?!

Flocke (schüttelt vehement den Kopf): Noch viel zu kalt! Ich heiß doch nicht Krutzi.

Wolle: Na, nicht komplett! Nur so, daß man bei jeder von uns einen Buchstaben lesen kann.

Kohle (düpiert): Ich finde, Figurenscheren ist nicht unser Stil.

Blütenweiß (ungewöhnlich übersprudelnd): Hey! Wenn ihr euch nicht scheren lassen wollt, könnten wir uns doch auch besprühen! (Sie macht ein erwartungsvolles Gesicht.)

Flocke: Aber Blütenweiß! Dein herrliches Fell! Das geht nie wieder raus!

(Blütenweiß wird nachdenklich.)

Kohle: Ihr solltet euch einfach vier Kronen mit den Buchstaben basteln.

Flocke (entgeistert): Wieso „ihr“?

Kohle (mit der in diesen Fällen typisch männlichen Mischung aus Understatement und Überheblichkeit): Ich kann so was nicht.

Wolle (patzig): Na, ganz toll!

Grauchen: Streitet euch nicht! Kohle hat Recht. Laßt uns Buchstaben basteln, für ein Schaf ein „P“, für das nächste ein „u“ und so weiter.

Kohle (mit kritischer Distanz): Und wenn wir dann durcheinanderlaufen, steht da auf einmal „Paul“.

Grauchen (wenig überzeugend): Dann laufen wir eben mal nicht durcheinander …

Kohle: Wir laufen immer durcheinander.

Fixi: Na und? Dann steht da eben auch mal „Paul“.

Huf: Oder „LuPa“.

Fixi (begeistert): LuPa! Ich liebe Schüttelreime!

Huf (leise zu Fixi): Sprach Petrus-Fels zum Paul-Fels: „Du bist ein alter Faulpelz!“

(Die beiden Lämmchen kugeln sich auf dem Boden vor Lachen.)

Blütenweiß (wieder in ihrer gewohnt vorsichtigen Art): „LuPa“ ist gruselig.

Wolle: Wieso?

Blütenweiß: Na, das heißt doch „Wölfin“.

Flocke: Und? Paßt doch!

Kohle (mit Pathos): Die nährende Wölfin Roms!

Wolle: Kohle hat Recht. Wir stellen schließlich immer wieder fest, für wie viele Menschen PuLa schon gewissermaßen seelsorgliche Funktion übernimmt. „Nun lese ich Ihren Blog und freu mich, mit meiner Meinung/meinem Gefühl nicht allein dazustehen.“ Solche Sätze sind ja keine Einzelfälle.

Flocke: Und außerdem gibt es Situationen, in denen muß man sich behaupten und sein Schaf stehen – wenn es sein muß, im Wolfspelz!

(Die Schafe nicken zustimmend und brummeln beifällige Bemerkungen.)

Blütenweiß: Aber sagt mal – warum feiern wir eigentlich den PuLa-Geburtstag?

Wolle: Na hör mal! PuLa verdanken wir nichts weniger als unsere Existenz!

Grauchen: Blödsinn! Uns gab es schon immer …

Blütenweiß: … und Schafe wie uns wird es immer geben!

Huf: Wir sind eine Idee vom Lieben Gott …

Flocke: … und PuLa ist bestenfalls unser Geburtsort.

Wolle: Na gut – aber immerhin!

Kohle: Jetzt kommt doch mal wieder zum Punkt: Wir brauchen noch den Glückwunsch für das Spruchband.

(Gnu, ein älteres Schaf mit einer Narrenkappe auf dem Kopf, läuft durchs Bild und fabriziert schrille Töne auf einer Papiertröte, wie sie beim Fasching gebräuchlich sind.)

Gnu (nachdem es getrötet hat): Alaaf!

Fixi (greift sofort die Anregung auf):

„Für Hirte und Schaf: PuLa Alaaf!“

Flocke: Karneval ist vorbei, Fixi und Gnu!

Huf: Ich hab’s!

„Für Menschen und Tier: PuLa wird 4!“

Kohle (nicht überzeugt): Hm! Tier … finde ich ehrlich gesagt nicht so gut …

Wolle: Dann eben:

„Für mir und für dir: PuLa wird 4.“

Blütenweiß (nickt): Für Brandenburger Schafe wie uns ein absolut korrekter Reim!

Kohle (immer noch unzufrieden): Wir sprechen aber normalerweise hochdeutsch.

(Gnu läuft vorbei, schaut die Gruppe kurz an und bläst in seine Papiertröte.)

Kohle: Was hast du für einen Vorschlag, Gnu?

Gnu: Wann brennt der Rost? (Er läuft weiter.)

Grauchen: Wie wäre es, wenn wir in unserem Spruch die inhaltliche Ausrichtung von PuLa würdigen, also etwa:

„Für Rom und für hier: PuLa wird 4!“

Kohle (maulig): „für hier“? Was ist das denn für ein Deutsch?

Grauchen: War ja nur ein Vorschlag!

Blütenweiß: Und wenn wir thematisieren, daß wir aus diesem Anlaß basteln wollen … also so eine Art Aufruf – vielleicht:

„Schere, Papier! PuLa wird 4!“

(Die Schafe wirken wenig begeistert.)

Kohle: Schafe! PuLa ist doch längst ein Klassiker! Ich fände die klassische Gratulation am Platze – ganz schlicht:

„Ich gratulier: PuLa wird 4!“

Gnu (läuft vorbei): Wer brät die Würstchen? (Er läuft weiter.)

(Die anderen Schafe denken nach.)

Fixi: Also, auf -ieren gibt es ja beliebig viele deutsche Wörter … wenn wir damit anfangen …

Die Schafe (durcheinander): – Ich jubilier! – Ich geh spazier – Ich tirilier! – Ich kolportier! – Was mit „Tier“ wollte Kohle doch nicht!

Flocke: Ich weiß:

„Hirt registrier: PuLa wird 4!“

Die Schafe (durcheinander): Zu pädagogisch! – Erhobener Zeigefinger! – Der ist eh schon fertig! – Irgendwie nicht fröhlich genug!

(Gnu kommt des Weges. Bevor er wieder von seinen Würstchen anfangen kann):

Kohle: He! Gnu! Du stehst grade. Frag doch bitte mal Krutzi, ob sie auch mitfeiern möchte.

(Gnus Blick verfinstert sich, er bläst in seine Papiertröte und läuft in die falsche Richtung davon.)

Kohle (zuckt die Achseln): Hm! Kann man nichts machen. Schade! Naja – einen Versuch war’s wert! (abschließend) Also – ich denke, wir bleiben bei der klassischen Gratulation, ich gebe mich an das Spruchband und ihr geht die Buchstaben basteln. Macht fix, der Fotograf kommt so um vier herum.

Fixi (grummelt): Ich gratulier – Foto um vier!

(Die Schafe beginnen sich zu trollen.)

Wolle (zu Flocke): Apropos Fotograf: Was ist eigentlich aus der Belohnung für das wiedergefundene Reliquiar geworden?

Flocke: Keine Ahnung – nie wieder was gehört. (Sie traben davon.)

Blütenweiß (zu Grauchen): Was machen wir eigentlich nächstes Jahr – wenn PuLa 5 wird?

Grauchen: Glaubst du, daß PuLa dann immer noch nötig sein wird?

Blütenweiß (weise): Oh ja, das glaube ich … und (geheimnisvoll) ich glaube, in mancherlei Hinsicht fängt PuLa gerade erst an …

Huf: Na denn: „Schnell auf die Strümpf! PuLa wird 5!“

Grauchen: Reimt sich ja nicht sonderlich gut …

Huf (belehrend): Da müssen wir tricksen. Das Deutsche kennt bekanntlich nur vier Wörter, die auf „-nf“ enden: Hanf, Senf, Genf und fünf.

Grauchen (spricht innerlich die vier Wörter nach und scheint weitere zu suchen): Wo hast du denn das her?

Huf (gespielt beiläufig): Hat unsere Deutschlehrerin mal gesagt …

Fixi (pflichtet bei): Da gewinnst du jede Wette: Wenn du jemandem sagst, wetten du findest nicht fünf Wörter, die auf „-nf“ enden – das klingt so simpel, da läßt sich jeder drauf ein und du gewinnst. (Sie lacht. Die Tiere traben davon.)

Grauchen (im Gehen): Was ihr heute so alles in der Schule lernt …

ENDE

 

Cornelie Becker-Lamers, Weimar

 

Ja, so geht’s zu auf der Wundersdorfer Schafweide. Aber die Schafe haben zu guter Letzt ihre Gratulation auf die Beine gestellt und sind mit allem Drum und Dran pünktlich zum Fototermin erschienen:

Die Schafe gratulieren (eigenes Bild, CBL)

Die Schafe gratulieren (eigenes Bild, CBL)

 

Mariä Verkündigung: Das Lied zum Tage

Ohne weiteren Kommentar das Lied zu Mariä Verkündigung/des HErrn, zu DEM Fest der Inkarnation!

 

Enjoy!

 

 

Das Exodus-Preisrätsel: Der Gewinner

Es hilft nichts: Wir müssen die „Preisverleihung“ von der öffentlichen Auflösung des „Exodus-Preisrätsels“ trennen, so leid mir das tut!

Wirklich, ich bedauere sehr, Sie noch länger warten lassen zu müssen, aber der Text zur Auflösung/Erklärung gerät mir unter den Händen ein bißchen grundsätzlicher und komplexer, als ich ursprünglich vermutet (oder zumindest gehofft…) hatte.

Aber ich fände es unfair unseren Gewinner darunter „leiden“ zu lassen 😉 !

Daher, mit einem imaginierten Tusch: Unser Gewinner ist Herr Michael Gottlöber aus Düsseldorf und der Sketch: „Die Vermeldung“ ist heute per Post an ihn rausgegangen.

Herr Gottlöber (so müssen Leser katholischer Blogs heißen!, oder? 🙂 ) arbeitet als Krankenpfleger und kennt Weimar von einem Abstecher hierher nachdem er im Jahr 2011 die Vesper mit Papst Benedikt in Etzelsbach besucht hatte. Bis heute verfolgt er via PuLa ein wenig, wie es denn so ist „Katholisch in Weimar“ zu sein! Das freut uns sehr und wie schade, daß man sich damals nicht zu einem kleinen Treffen hat verabreden können! Aber was nicht war/ist, kann ja noch werden!

Wir danken sehr herzlich fürs Mitmachen und freuen uns ggf. auf weiteren Kontakt!

Unveröffentlichter Sketch: "Die Vermeldung" (eigenes Bild)

Unveröffentlichter Sketch: „Die Vermeldung“ (eigenes Bild)

PS: Michael Gottlöber hat auf seine „Territorialkirche“ hingewiesen, zum Glück!: „die Bunkerkirche St.Sakrament in Heerdt, in der (den linksrheinischen Düsseldorfer Teil umfassenden) Großgemeinde St. Antonius und Benediktus. Wohl die weltweit einzige Kirche in einem ehemaligen Hochbunker und Wirkstätte des legendären Msgr. Carl Klinkhammer.“

Unbedingt angucken; das ist unglaublich!

PPS: Es soll ja mal bloß niemand sagen, es würde keinen interessieren, was in unserem Mikrokosmos so vor sich geht… 😮

PPPS: Und der Zweite mit der „richtigen Antwort“, der liebe „Kollege“ und Twitterfreund „Admiral“ (@admiraldr ) erhält „Die Vermeldung“ in PDF-Form, ist doch, nach seinen eigenen Worten, nur eine akute Krankheit dafür verantwortlich, daß er „erst“ genau 61 Minuten später im Kommentarbriefkasten war… 😀 Ggf. noch „Gute Besserung“!

Look up and…

…think of Mary!

Mond und Abendstern über Weimar, 22. März 2015 (eigenes Bild)

Mond und Abendstern über Weimar, 22. März 2015 (eigenes Bild)

Das wird der erste Frühlingsvollmond, was da heute abend jedenfalls über Weimar so schön, so erhaben und so tröstlich im Westen stand und wer dächte nicht an die Muttergottes und an das Fest in ihrem Namen, das diese Woche bevorsteht?

Spätgotische Mondsichelmadonna (ca. 1480) in der Stiftskirche St. Pankratius in Hamersleben (Bild: Wikimedia Commons, Waldstein)

Spätgotische Mondsichelmadonna (ca. 1480) in der Stiftskirche St. Pankratius in Hamersleben (Bild: Wikimedia Commons, Waldstein)

Ja, wirklich, Hamersleben! Wer sich noch erinnert: Hier und hier!

Sancta Maria, mater Dei, ora pro nobis!

Kalkulationen, Ein Sketchlet zum St. Josefstag

Kalkulationen

Ein Sketchlet zum St. Josefstag für sechs Personen und beliebig viele Statisten

 

Wundersdorf/ Oderbruch. Im – oder besser: vor – dem „Bacchos“, der beliebten Stammkneipe unserer katholischen Freunde, geht es hoch her. Die ersten frühlingshaften Anwandlungen des Jahres werden sofort genutzt, um den Tag möglichst lückenlos im Freien zu verbringen und Sonne zu tanken. Denn auch ein nicht so kalter Winter geht einem irgendwann auf die Nerven. Richard kommt gerade mit ein paar schützenden Plaids von der Truhe mit den Decken zurück, als die Diskussion über die Vorfälle um die neue EZB-Zentrale schon im vollen Gange ist.

 

Hanna: Aber so ein Krawall!

Richard (reicht unter den fröstelnden Frauen die Decken herum): Frankfurt halt.

Silke: Daß sie immer so auf die Polizisten losgehen müssen! Schlimm!

Hedwig: Richtige Dragoner.

Edith (lacht): Es geht ja auch um Draghi.

Karl (stimmt ihr zu): Den „Drachen“.

Silke: Hm?

Karl (der seit neuestem italienisch lernt): Na, „drago“ heißt doch Drache.

Hedwig: Auf italienisch?

Karl: Ja. Und „draghi“ ist die Mehrzahl.

Silke: Echt?

Karl: Glaub‘ schon!

Hanna: Und in der EZB, die Draghi-Männer, sind dann also die Drach’men?

(Alle brechen in schallendes Gelächter aus.)

Edith (wickelt sich in ihre Decke): Schön wär’s! Schluß mit dem Theater!

Hedwig: … dem drohend erhobenen Mittelfinger …  (Sie trinkt.)

Richard (setzt sich): Ich weiß nicht. Ich hab mich zu wenig damit beschäftigt.

Silke: Bist du kein Eurologe?

Richard: Nein. Kein Eurologe und kein Neurologe. Obwohl wir neuralgische Punkte andernorts ja durchaus erkennen.

(Die andern lachen.)

Hanna: Apropos neuralgischer Punkt: Der Kaplan geht ja jetzt weg.

Silke: Ja. Der hat’s überstanden.

Karl: War ja zu erwarten: Wer laut die Wahrheit sagt, fliegt hier raus. Das kennen wir doch schon.

Hedwig: Und darauf hat er’s angelegt.

Richard: Wann genau geht er denn?

Karl: Mai-Juni herum.

Hanna: Also die Erstkommunion macht er noch.

Edith (zu Richard): Weißt du noch unsere Tour durch den Harz, wie sie in St. Josef in Blankenburg damals erzählten, als der Priester wegging, der für die Ministranten zuständig war?

Richard (überlegt): Nee, nicht mehr so genau … sag noch mal …

Edith: Daß sämtliche Ministranten in der Messe gedient haben, um ihn zu verabschieden. Das waren bei denen dort 26.

Silke (ungläubig): 26?

Edith: Ja. Bei einer Katholikenzahl von unter 1000 und einer Kommunionkinderzahl von acht Kindern alle vier Jahre. (Sie lacht.)

Richard: Oder alle zwei Jahre … Jaja, so etwa … Stimmt. Ich erinnere mich.

Hedwig: 26 aktive Ministranten bei acht Kommunionkindern – sagen wir: alle drei Jahre? Dann muß ja so ungefähr jedes Kommunionkind die neun Jahre bis zum Abitur meßdienern?

Silke (überschlägt die Zahl): Ja … stimmt! Wahnsinn!

Karl (lacht): Wie viele wären das denn bei uns?

Hanna: Bei uns? Moment … Bei uns gehen jedes Jahr zirka 35 Kinder zur Erstkommunion …

Richard: … mal neun Jahre …

Edith: Äh … 350 minus 35 …

Karl: 315! Nach diesem Schlüssel hätten wir 315 Meßdiener.

(Bei der Vorstellung müssen alle lachen.)

Silke: Na denn Prost! (Sie hebt ihr Glas.)

Edith: Da wäre die Kirche voll!

Hedwig: Ja, das stimmt. Das wäre ein bißchen zu viel des Guten.

Hanna: Aber daß wir mit einem Schnitt von 3,15 Ministranten pro Messe schon glücklich sind, das kann’s auch nicht sein!

Richard: Hm, ja! Da sieht man schon, daß es einen Unterschied macht, wie ein Pfarrer diese Sachen anpackt, den Kaplan anleitet und selber dahinter steht.

Karl: Der Pfarrer kommt bei sowas nicht aus der Verantwortung raus. Da kann er sich drehen und wenden wie er will.

ENDE

Cornelie Becker-Lamers, Weimar

 

Ja, so geht’s zu in Wundersdorf, wenn die Sonne rauskommt!
Und in Blankenburg/Harz gibt’s noch mehr zu entdecken: Auf der Homepage von St. Josef sieht man nämlich auch schön, was es da für zahlreiche Gruppen und Kreise gibt. Die Familienkreise werden überhaupt nur am Rande erwähnt (und nicht zur Aufhübschung der Statistik mißbraucht) Tolle Krippenspiele jedes Jahr – wunderschön. Und eine feste Kinderschola…
Bloß gut, daß es auch solche Diasporagemeinden gibt!

 

PS: Tut mir leid, aber die inhaltliche Auflösung des Exodus-Preisrätsels muß sich nun noch einen Tag gedulden, das hier ging vor! 😆

PuLa Exodus-Preisrätsel gelöst!

Vielen Dank für die vielen Einsendungen (teils auch direkt per E-Mail)! Inzwischen haben uns mehrere Leser geschrieben, was auch mir aufgefallen war – und wir haben einen Gewinner.

Das heißt aber nicht, daß die anderen Äußerungen „falsch“ oder uninteressant wären; wie schon gestern angedeutet war ich verblüfft (im positiven Sinne), was man da noch so alles aus dem kurzen Abschnitt herauslesen konnte!

Nun, wenn wir wissen, wie wir die Bekanntgabe der „Preisverleihung“ gestalten können, werden wir das alles im einzelnen diskutieren!

Bis dahin bitte ich herzlich um Verständnis, daß ich das heute nicht mehr schaffe: Es war ein so wundervoller Frühlingstag, da hat es der hartgesottenste Blogger nicht zu lange an der Tastatur ausgehalten; ehrlich, das ist keine Strategie, die Spannung aufrechtzuerhalten – diesmal nicht… 😉