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Archiv Kategorien: Gedankensplitter

Sketch des Monats: Die Marketingbewerbung

Ein Sketch zum ‘Osterlachen’ für vier Personen Irgendwo in den Vororten einer süddeutschen Metropole. An einem Besprechungstisch sitzen zwei Personen, eine sehr gepflegte Dame undefinierbaren Alters und ein junger Herr. Sie sind in ein intensives Gespräch vertieft. Vor den beiden liegen stapelweise Unterlagen und Bewerbungsmappen. Außerdem steht ein betriebsbereites Notebook auf dem Tisch. Gesprächsfetzen kann […]

Das Firmbewerberwochenende

Näher dran Anfang April haben Pfarrer und Gemeindereferentin übers Wochenende mit den aktuellen Firmlingen anderthalb Tage im Gemeindehaus verbracht. Im Vorfeld hatte es einen Elternabend gegeben, zu dem der Pfarrer zwar leider nicht erscheinen konnte, weil man zeitlich exakt parallel eine Kirchenvorstandssitzung anberaumt hatte. Aber im Grunde war uns das Konzept ja auch im vergangenen […]

„dein Opfer war ein halbes nur“

Warum wir die Mutter Maria brauchen Beruflich habe ich mir in den nächsten Monaten u.a. Theodor Storm vorzunehmen. Der 1817 in Husum geborene und 1888 nahe Rendsburg und Eckernförde verstorbene Jurist und Schriftsteller war übrigens zwischen 1856 und 1864 auch im thüringischen Heiligenstadt als Kreisrichter tätig. In einem Gedichtband des achtfachen Vaters fiel mir folgender […]

Museum. Konjunktiv

Zur Langen Nacht der Museen singen wir geistliche Lieder und machen Musik, sagen zwei Gruppen der Pfarrei. Das gibt’s nicht, sagt der Pfarrer: Die Kirche ist kein Museum. Sie bleibt in dieser Nacht geschlossen und ist nicht auf. Was für eine vielversprechende Positionierung. Denn das kann ja nur heißen, unser Pfarrer will sich nun verstärkt […]

Warum können wir ‚Gandhi‘ nicht widerstehen?

Wie am vergangenen Samstag angekündigt, haben wir an jenem Tag die Abendmesse, zelebriert von Bischof em. Fr. Hofmann besucht. Und es bedurfte wahrlich keines übertriebenen sprachlichen Feingefühls, um dem kurzen Beitrag abzuspüren, daß wir es, was die Liturgie angeht, mit einem gewissen Maß banger Erwartung taten, haben doch auch die jüngsten Erlebnisse in der „Westkirche“ […]

Ein bißchen wie der Pelikan

WAS IST DAS??? Diesmal bin ich rechtzeitiger dran mit dem Angucken der neu geborenen Häschen. Es gibt bei der Familie, deren Tiere wir ab und zu betreuen, nämlich schon wieder welche. Ganz leicht zu sehen sind sie allerdings nicht. Auch wenn die kleinen Hasen wach sind, kommen sie bei der Kälte nicht zum Vorschein. Ihr warmes […]

Der Adventskalender mit den Cäcilini, Tag 16: Gemeinsam meistern wir das Leben

Quæ respondit : Ne adverseris mihi ut relinquam te et abeam : quocumque enim perrexeris, pergam, et ubi morata fueris, et ego pariter morabor. Populus tuus populus meus, et Deus tuus Deus meus. Quæ te terra morientem susceperit, in ea moriar : ibique locum accipiam sepulturæ. Hæc mihi faciat Dominus, et hæc addat, si non […]

Robert Spaemann, 5. Mai 1927 – 10. Dezember 2018

Wie heute bekannt wurde, starb gestern, im Alter von 91 Jahren, Robert Spaemann, hier auf PuLa vor allem durch den Adventskalender 2014 mit Auszügen aus dem ersten seiner zwei Psalmenbücher vertreten. Ich bin sehr traurig, denn von den Zeitgenossen verdankt mein Glaube niemandem außer natürlich Spaemanns Freund Joseph Ratzinger so viel! Ich sage ausdrücklich ‚mein […]

Weitergabe des Feuers

Es ist so Vieles aufgelaufen, wovon ich erzählen will und bisher nicht dazu gekommen bin. Ich muß irgendwo anfangen zu schreiben. Nehmen wir die Geschichte im Nordhäuser Dom. Die spielt am 1. August 2018. Ich hatte im Kunsthaus Meyenburg zu tun gehabt und war danach in der Stadt, um mir u.a. den Dom anzusehen. Wolfgang […]

Das Wunder des Lebens

Gestern war Erntedankfest. Mittlerweile wird das als Kinderfest gefeiert. Weil die Möhren ja das ganze Jahr über im Rewe liegen. Und die Äpfel auch, notfalls in Neuseeland auf die Reise geschickt. Da ist das für die Erwachsenen offenbar nicht mehr so existentiell. Zugleich unterstellt man bei Kindern entweder die größere Naturnähe, oder man will sie […]