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Archiv Kategorien: Gedankensplitter

Eine Pietà aus Meißner Porzellan

Neues vom Firmkurs Was heißt „Neues“ – Mitte Mai war es. Aber man kommt ja nicht rum mit dem Schreiben. Also 12. Mai 2019. Muttertag 🙂 . Wir haben in der Dresdener Hofkirche eine Messe besucht und schauen uns den Kirchenbau noch ein wenig an, als mein Kind mich am Ärmel zupft: „Mama! Ich muß […]

Der Tennisschläger im Herrgottswinkel

Zur religiösen Symbolik in Buñuels „Andalusischem Hund“ Am kommenden Dienstag, 30. April ist in der Weimarhalle ab 19.30 Uhr der surrealistische Stummfilm „Ein andalusischer Hund“ von Luis Buñuel und Salvador Dalí zu sehen. Als Filmmusik erklingen wie bei der Uraufführung abwechselnd Tangos und der „Liebestod“ aus Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“. Nur daß diese […]

Sketch des Monats: Die Marketingbewerbung

Ein Sketch zum ‘Osterlachen’ für vier Personen Irgendwo in den Vororten einer süddeutschen Metropole. An einem Besprechungstisch sitzen zwei Personen, eine sehr gepflegte Dame undefinierbaren Alters und ein junger Herr. Sie sind in ein intensives Gespräch vertieft. Vor den beiden liegen stapelweise Unterlagen und Bewerbungsmappen. Außerdem steht ein betriebsbereites Notebook auf dem Tisch. Gesprächsfetzen kann […]

Das Firmbewerberwochenende

Näher dran Anfang April haben Pfarrer und Gemeindereferentin übers Wochenende mit den aktuellen Firmlingen anderthalb Tage im Gemeindehaus verbracht. Im Vorfeld hatte es einen Elternabend gegeben, zu dem der Pfarrer zwar leider nicht erscheinen konnte, weil man zeitlich exakt parallel eine Kirchenvorstandssitzung anberaumt hatte. Aber im Grunde war uns das Konzept ja auch im vergangenen […]

„dein Opfer war ein halbes nur“

Warum wir die Mutter Maria brauchen Beruflich habe ich mir in den nächsten Monaten u.a. Theodor Storm vorzunehmen. Der 1817 in Husum geborene und 1888 nahe Rendsburg und Eckernförde verstorbene Jurist und Schriftsteller war übrigens zwischen 1856 und 1864 auch im thüringischen Heiligenstadt als Kreisrichter tätig. In einem Gedichtband des achtfachen Vaters fiel mir folgender […]

Museum. Konjunktiv

Zur Langen Nacht der Museen singen wir geistliche Lieder und machen Musik, sagen zwei Gruppen der Pfarrei. Das gibt’s nicht, sagt der Pfarrer: Die Kirche ist kein Museum. Sie bleibt in dieser Nacht geschlossen und ist nicht auf. Was für eine vielversprechende Positionierung. Denn das kann ja nur heißen, unser Pfarrer will sich nun verstärkt […]

Warum können wir ‚Gandhi‘ nicht widerstehen?

Wie am vergangenen Samstag angekündigt, haben wir an jenem Tag die Abendmesse, zelebriert von Bischof em. Fr. Hofmann besucht. Und es bedurfte wahrlich keines übertriebenen sprachlichen Feingefühls, um dem kurzen Beitrag abzuspüren, daß wir es, was die Liturgie angeht, mit einem gewissen Maß banger Erwartung taten, haben doch auch die jüngsten Erlebnisse in der „Westkirche“ […]

Ein bißchen wie der Pelikan

WAS IST DAS??? Diesmal bin ich rechtzeitiger dran mit dem Angucken der neu geborenen Häschen. Es gibt bei der Familie, deren Tiere wir ab und zu betreuen, nämlich schon wieder welche. Ganz leicht zu sehen sind sie allerdings nicht. Auch wenn die kleinen Hasen wach sind, kommen sie bei der Kälte nicht zum Vorschein. Ihr warmes […]

Der Adventskalender mit den Cäcilini, Tag 16: Gemeinsam meistern wir das Leben

Quæ respondit : Ne adverseris mihi ut relinquam te et abeam : quocumque enim perrexeris, pergam, et ubi morata fueris, et ego pariter morabor. Populus tuus populus meus, et Deus tuus Deus meus. Quæ te terra morientem susceperit, in ea moriar : ibique locum accipiam sepulturæ. Hæc mihi faciat Dominus, et hæc addat, si non […]

Robert Spaemann, 5. Mai 1927 – 10. Dezember 2018

Wie heute bekannt wurde, starb gestern, im Alter von 91 Jahren, Robert Spaemann, hier auf PuLa vor allem durch den Adventskalender 2014 mit Auszügen aus dem ersten seiner zwei Psalmenbücher vertreten. Ich bin sehr traurig, denn von den Zeitgenossen verdankt mein Glaube niemandem außer natürlich Spaemanns Freund Joseph Ratzinger so viel! Ich sage ausdrücklich ‚mein […]