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Archiv Kategorien: Adventskalender

Von der Freude an (katholischen) Dingen

Eine Ermutigung Die Freude an den Dingen in dieser Welt, sie hat im Bereich des Christlichen nicht gerade den besten Ruf. Und dafür gibt es schon Gründe, nehmen wir nur das Evangelium des heutigen Tages (NO, “18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C”), in dem von dem reichen Landbesitzer “noch in dieser Nacht” sein Leben zurückgefordert […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 24

Übrigens habe ich jetzt meinen Propheten in Israel gefunden, dessen Abwesenheit ich im letzten Brief belamentierte: Joseph Ratzinger! Seine “Einführung in das Christentum“ […] über das Credo (das Apost.) hat mich hochbegeistert. DAS ist genau das Ersehnte: echte Fülle des Wissens, unbestechliche scharfe Denkkraft, lauterste Wahrhaftigkeit und dabei selber einer der Jungen, der mit brüderlicher […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 23

[…] ich würde keine Zeile mehr schreiben. Wozu, wozu noch?- Ich bin doch ein Teil dessen, was heute stirbt. DAGEGEN steht mir eigentlich nur noch Mutter Teresas Abschiedswort: ,,Schreiben Sie für die ganz einfachen Menschen, sagen Sie ihnen, was das Konzil wirklich wollte. Das Konzil muss schon eine sehr grosse Sache sein, dass der Teufel […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 22

Der Herr hat doch offenbar ein sehr lebhaftes Gefühl für die Heiligkeit des Hauses Seines Vaters gehabt. Und was dem Tempel als „Haus Gottes“ recht wahr, ist doch wohl den katholischen Kirchenraum als „Haus Gottes und Christi“ erst recht billig — nicht als abzustossendes ,levitisches” Relikt, sondern als spontaner Ausdruck der Anbetung, der ehrfürchtigen Liebe […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 21

Einer der seltsamsten und bedenklichsten Züge der Gegenwart ist mir ja die Wut gegen das „Sakrale“ in allen Bereichen. Kein Missbrauch kann diese Wut wirklich erklären, ich spüre da so sehr die dämonische Offensive dahinter. Rehabilitierung des „Profanen“ gewiss, wo das Wort nur negativ, gar feindselig gebraucht wurde – aber gerade das ist ja schon […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 20

Ich werde ja auch nicht an der Liturgie-Reform irre durch ihre tägliche Karikatur, die wir schmerzlich-wütend herunterschlucken müssen — z.B. die, wie ich vermute, noch keineswegs auch nur legitime „Abschaffung“ aller Toten-Liturgie – – dass für eine Verstorbene nicht einmal an ihrem Begräbnistag das Requiem gelesen wird ich meine ja nicht schwarz, von mir aus […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 19

Ach ja, Dostojewski — ich find ja überhaupt, dass die Kirche (insgesamt) – grad wieder alle DREI Versuchungen geradezu klassisch repetieren muss — jetzt ist sie beim „Brot für die Welt“, aber die andre steht schon daneben und steckt drin, ebenfalls Gross-Inquisitor, sich durch diese Popolaritätshascherei das entgleitende Scheibchen Macht an und in den Reichen […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 18

Meine liebe verstorbene Freundin Esther von Kirchbach, eine heiligmässige Lutheranerin, uns im Glauben sehr nahe, tröstete mich im Krieg einmal mit der Geschichte von dem Mönch, der, während das Haus brennt, in seiner Zelle an der Initiale weitermalt, weil er zum Löschen zu schwach ist – immer wieder kommt mir das Bild jetzt. Nur mit […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 17

Denn wirklich: wir müssen der Kirche, unsrer Kirche, vieles echt und redlich verzeihen lernen, was sie uns in ihrer Zeitbedingtheit angetan hat. Wie man ja auch lernen muss, seinen Eltern zu verzeihen, indem man ihre Entwicklung, so gut es geht, nachtastend begreift. Vielleicht klingt das horrend eingebildet und überheblich, aber ich meine es nicht so. […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 16

In Amerika scheinen gerade Ordensleute jetzt in hellen Haufen zu gehen. Mich wundert das GARNICHT, die haben viel zu viele jugendliche Ordensberufe gehabt, genauer: Kinderberufe, glatt aus dem Pensionat oder College ins Noviziat, genau wie die Kinderverlobungen im Mittelalter. Und jetzt erwachen sie, ohne zu wissen wie, auf einmal im zwanzigsten Jahrhundert, wo sie doch […]