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Schweini 2.0

Mit diesem zweiten Eintrag (Nr. 1 hier) aus der informellen Reihe „Ungewöhnliche Haustiere“ wünschen wir der verehrten Leserschaft ein glückliches Jahr 2016!

Was uns da wohl noch bevorsteht? (eigenes Bild)

Was uns da wohl noch bevorsteht? (eigenes Bild)

PS: Die Torte ist das jüngste Werk einer 12jährigen ‚Backtivistin‘, die sich ‚im Internet radikalisiert‘ hat. 😉 Für Kenner sage ich nur: „CMC-Pulver“… 🙂

Herzlich willkommen auf PuLa!

Sehr herzlich heißen wir die zahlreichen neuen Leser auf PuLa willkommen, der Plattform für alle, denen es wichtig ist, wie das ist: „Katholisch in Weimar“!

Zahlreiche neue Leser“? Ja! Denn heute war, so voll ‚in der Weihnachtsoktav‘, für unseren bescheidenen Provinz-Blog nochmal richtig Bescherung!
Und das kam so:

Als wir gebührend ausgeschlafen hatten und am Frühstückstisch die guten Gespräche (vor allem eines!) der zurückliegenden Woche noch einmal hatten Revue passieren lassen, da haben wir dann schließlich auch einen Blick in die Zeitung getan. Und was soll ich Ihnen sagen: Die gute Thüringische Landeszeitung hat in ihrem Jahresrückblick für Weimar nochmal so richtig Reklame für uns gemacht! Doch, wirklich! Ganz am Ende (da, wo die Aufmerksamkeit nochmal hochgeht!) eines kurzen Beitrags (leider wohl nicht im Netz) wird der „Internetblog“ „Pulchra ut Luna – Katholisch in Weimar“ ausdrücklich genannt!

Danke, TLZ-Lokalredaktion Weimar!

Freilich der Dank fiele herzlicher aus, wenn wir nicht annehmen müßten, daß die Nennung nicht gerade freundlich gemeint war. Jedoch: Sie funktioniert! Es gilt nämlich der (leicht abgewandelte) alte Satz aus den ehernen Grundregeln der Öffentlichkeitsarbeit:

„Hauptsache, sie schreiben den Namen meines Blogs richtig!“

Und das haben sie getan. 🙂

Leider ist, was der Nennung des Blognamens vorangeht, erneut (…) so gar nicht dazu angetan, ein korrektes Bild davon zu vermitteln, was im vergangenen Jahr wirklich in der Pfarrei Herz-Jesu passiert ist.

Der erste sachliche Fehler steckt bereits in den ersten zwei Worten des Beitrags, „völlig überraschend“, so heißt es dort, habe der bisherige Pfarrer angekündigt, „zum September hin“ („hin“ ??) Weimar zu verlassen. Liebe Lokalredakteure, ist das euer Ernst? Obwohl wir nicht dafür bezahlt werden, gut informiert zu sein, hatten wir natürlich Wochen vorher einschlägige Gerüchte gehört. Daß wir sie nicht veröffentlicht haben liegt daran, daß die Verbreitung von Spekulationen nicht unser Geschäft ist. Und an der großen Zurückhaltung, derer wir uns in den letzten Jahren ganz allgemein befleißigt haben.

Zweiter sachlicher Fehler: „[…] daß im November der Kirchenvorstand zurücktritt“. Ist er nicht. Die meisten der „gewählten Mitglieder“ sind zurückgetreten – aber eben nicht alle und dementsprechend nicht „der“ Kirchenvorstand. Mittlerweile hat sich das Gremium ganz „wie das Gesetz es verlangt“ aus den Nachrückern und hinzugewählten Mitgliedern neu konstituiert und ganz geräuschlos, in, wie man so hört, guter und nüchterner Atmosphäre seine Arbeit unter der Leitung von Hw. Timo Gothe aufgenommen. Das Thema ist abgeschlossen.

Dritter sachlicher Fehler: „Als Gründe gibt er Mobbing an, das selbst seine Gesundheit beeinträchtigte.“ Von der eigentümlichen Grammatik (auf „Gründe“ folgt ein Singular) dieses Satzes einmal abgesehen muß festgehalten werden: Nein, „Mobbing“ hat es nicht gegeben und krankgemacht hat sich der vormalige Amtsinhaber ganz alleine, in dem er über lange Zeit eine Situation zugelassen, ja, auch befördert, hat, die ihn in objektive Widersprüche zu den Obliegenheiten seines Amtes gebracht, und dann darin festgehalten hat. Hinweise darauf (von verschiedenster Seite) hat er jahrelang nicht zugelassen. Daß diese unerträgliche Lage schließlich ungesund werden mußte, war dann geradezu zwangsläufig und entbehrt gewiß nicht Elementen persönlicher Tragik.

Aber, liebe neue Leser, das ist eigentlich ein bißchen unfair Ihnen gegenüber, daß wir so gleich so en détail auf diesen eigentümlichen Beitrag eingehen mußten. Schließlich sind Sie ja vermutlich auf dieser Seite „gelandet“ mit der Erwartungshaltung, hier nun ich weiß nicht was zu finden und was gibt es – Weihnachtliche und vorher adventliche Musik „bis zum Abwinken“, heitere Adventssketche (und eine augenzwinkernde Selbstveralberung im Kostüm).
Tja, wenn Ihre Erwartungshaltung ein notorischer Meckerblog war, damit können wir nicht dienen. Konnten wir auch noch nie. Aber wenn Sie versuchen wollen, ein wenig zu verstehen, was hier los war, dann fangen Sie doch hier und hier und hier an. Und lesen die Seite: „Zur Einführung“, dort gibt es nochmal Links. Und wenn Sie etwas nicht verstehen, dann schreiben Sie uns einfach: RedaktionPuLa@Outlook.de Vernünftig gestellte Fragen erhalten vernünftige Antworten und es wird nicht veröffentlicht, was privat bleiben soll, natürlich nicht!

Nach der ganz wunderbaren Jahresschlußandacht (quelle différence!) wünschen wir Ihnen einen guten, gesunden Jahreswechsel und ein gesegnetes (Kalender)-Jahr 2016!

Da Capo: Charpentier…

…oder auch nicht! 😉

Treue PuLa-Leser warten nun gewiß schon seit Tagen ungeduldig auf den traditionellen Schlußpunkt der jeweiligen Adventskalender, das

„Bildnis des Bloggers mit ungewöhnlicher Kopfbedeckung“

La voilà!

A la manière de M.A. Charpentier (eigenes Bild)

A la manière de M.A. Charpentier (eigenes Bild)

Dabei deutet die „Größe“ der Geige an, wie ich realistischerweise meine praktischen musikalischen Fähigkeiten einschätzen muß… 🙂

Die vorherigen Einträge in dieser informellen Reihe finden Sie hier, hier, hier und hier.

Hm?
Ach, Sie meinen, in den vergangenen Jahren hätten wir diesen Platz auch gerne zur Ankündigung einer ‚Weimarer Weihnachtsbilanz‘ genutzt? Das stimmt.
Ist aber noch nicht so ganz raus, ob wir das dieses Jahr auch tun werden. #AusGründen

Aber keine Sorge: Nichts geht verloren!

“For whatsoever from one place doth fall,
Is with a tide unto another brought:
For there is nothing lost, that may be found, if sought.”
(Edmund Spenser, The Faerie Queene)

“Joseph est bien marié” (u.a.): Noëls von M.A. Charpentier

Wie versprochen: Die weihnachtliche Musik auf PuLa ist noch nicht vorbei!

Daher bringen wir heute, am „dritten Feiertag“ (wo ja ohnehin der eine oder die andere vielleicht schon etwas festlich angeschlagen schnauft?! 😉 ) bewußt ein wenig leichtere Kost – aber von gleicher Qualität: Volkstümliche Weihnachtsstücke von Marc Antoine Charpentier, „Noëls pour les instruments“. In der gebotenen Einspielung verbunden mit stimmungsvollen Bildern aus dem winterlichen Park von Versailles.
Der Komponist selbst hat in seinem Manuskript zur Vertonung der O-Antiphonen vermerkt, der Brauch wolle es, daß diese Stücke zwischen diesen großen Antiphonen aufgeführt wurden. Nun, wir singen ja heutzutage in den weihnachtlichen Gottesdiensten ebenfalls volkstümlichere Lieder, solange die Qualität des musikalischen Materials und der Aufführung stimmen, eine sehr schöne Gewohnheit.

Enjoy!

„Vero cras“, oder: Die achte Antiphon und die Muttergottes. Und die Engländer.

Wer sich u.U. noch an den „Vorabend“ des Adventskalenders erinnert, dort hatten wir ja u.a. davon gesprochen hatten, es gebe noch mehr als die kanonische Siebenzahl der O-Antiphonen. In gewisser Weise hatten wir ja schon eine kennengelernt, wenn auch eher funktional: O salutaris hostia nämlich.

Der Kollege Thomas von Thomas sein Abendland hat aber nun (via Twitter) auf eine besonders schöne „echte“ achte Antiphon hingewiesen, (hier; Danke!) und unser aller Latein- (und sonstiges) Experte von „Denzinger-Katholik“ (hier) hatte dazu im vergangenen Jahr ebenfalls einen Beitrag dazu.

Wenn man sich ein wenig damit beschäftigt, stellt man fest: „O virgo virginum“ wurzelt besonders in der englischen Tradition und diese „Schlaubolde“ haben so ungefähr im Jahr 2000 (!) angefangen, diese Besonderheit abzuschaffen…!
PuLa sagt: Wer so etwas macht, hat Anglicanorum coetibus „verdient“, aber sowas von! 🙂

Nun, jedenfalls gibt es auch davon Videos:

O Virgo virginum,
quomodo fiet istud?
Quia nec primam similem visa es nec habere sequentem.
Filiae Jerusalem, quid me admiramini?
Divinum est mysterium hoc quod cernitis.

O Jungfrau der Jungfrauen,
wie soll dies geschehen?
Denn weder vor dir war jemand dir ähnlich,
noch wird es jemand nach dir sein.
Ihr Töchter von Jerusalem, warum bewundert ihr mich?
Göttlich ist das Geheimnis, das ihr seht.

Und, “etwas länger” (wie immer…) Josquin Desprez:

“Frigidae noctis umbra”, Charpentier am ersten Feiertag

Gestern endete der O-Antiphonen Adventskalender 2015 mit Bedauern – und mit Arvo Pärt.

Ein (allerdings weniger wichtiges) Stück dieses Bedauerns liegt nun genau in diesem letzten Stück, denn, bei aller Wertschätzung Pärts; Die Inspiration für die vergangenen vier Wochen kam doch von Marc Antoine Charpentier und ihm soll daher für dieses Vorhaben auch der Abschluß gebühren!
Es folgt die zum „Vorabend“ schon erwähnte wunderbare Weihnachtsmottete aus dem Jahr 1684:

In Nativitatem D(omini) N(ostri) J(esu) C(hriste) Canticum, H.414

PuLa wünscht ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest!

Enjoy!

Frigidae noctis umbra totum orbem tegebat,
et immersi iacebant omnes in somno profundo.  
Pastores autem Judeae vigilabant super gregem suum.
Et ecce Angelus Domini stetit juxta eos, et claritas Dei circumfulsit eos.
Timuerunt autem pastores timore magno; et dixit illis Angelus:  

Nolite timere, pastores.
Ecce enim annuntio vobis gaudium magnum quod erit omni populo:
quia natus est hodie Salvator vester in civitate David;
et hoc erit vobis signum: invenietis infantem pannis involutum et reclinatum in praesepio.
Ite, ite pastores, et adorate illum.  

Surgamus, festinemus, eamus usque Bethleem.
Properemus, festinemus. Ibi videbimus puerum qui natus est nobis.
Surgamus, festinemus, eamus usque Bethleem. Ibi laudabimus et adorabimus Deum sub forma peccatoris velatum.
Quid moramur, quid cunctamur, O pastores inertes?
Surgamus, properemus, eamus usque Bethleem.

Euntes autem pastores pervenerunt ad locum ubi puer natus erat,
et intrantes domum invenerunt Mariam et Joseph et puerum involutum pannis et reclinatum in praesepio
Et procidentes adoraverunt eum, inculto sed devoto carmine dicente:  

Salve, puerule, salve, tenellule,
O nate parvule, quam bonus es.
Tu coelum deseris, tu mundo nasceris nobis te ut miseris assimiles.  

O summa bonitas, excelsa deitas, vilis humanitas fit hodie.
Aeternus nascitur, immensus capitur. Et rei tegitur sub specie.  

Virgo puerpera, beata viscera,

Dei cum opera dant filium.
Gaude, flos virginum,
gaude, spes hominum,
fons lavans criminum proluvium.

Der O-Antiphonen-Adventskalender, Tag 24: O Emmanuel, Pärt

O Immanuel
unser König und Lehrer
du Hoffnung und
Heiland der Völker
o komm, eile und schaffe uns Hilfe
du unser Herr und unser Gott

O Emmanuel,
Rex et legifer noster,
expectatio gentium,
et salvator earum:
veni ad salvandum nos,
Domine, Deus noster.

Et dices in die illa : Confitebor tibi, Domine, quoniam iratus es mihi ; conversus est furor tuus, et consolatus es me.
Ecce Deus salvator meus ; fiducialiter agam, et non timebo : quia fortitudo mea et laus mea Dominus, et factus est mihi in salutem.

Und an jenem Tage wirst du sagen: Ich preise Dich, Herr, denn Du warst über mich erzürnt, doch gewendet hat sich Dein Zorn und ich bin getröstet
Siehe, Gott, mein Retter; voll Zuversicht will ich handeln und ich fürchte mich nicht, denn meine Stärke und mein Vorzug ist der HErr, er ist mir zum Heil geworden.
(Jes 12, 1f.)

Et mulieri dicebant : Quia jam non propter tuam loquelam credimus : ipsi enim audivimus, et scimus quia hic est vere Salvator mundi

Und sie sprachen zu der [samaritanischen] Frau: Wir glauben nun nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben ihn selbst gehört und wissen daß dieser ist wahrhaftig der Heiland der Welt.
(Joh 4, 42) (ab dem Doppelpunkt: Übertragung von Joseph Franz Allioli 🙂 )

 

Damit endet nun der Adventskalender 2015 und PuLa wünscht einen Gesegneten und fröhlichen Heiligen Abend!

Mehr wünschen wir aber auch noch nicht, denn es endet hier keineswegs die weihnachtliche Musik und auch die Geschichten aus Wundersdorf, aus dem Unterstand wie aus der Kirche enden hier noch nicht!

Wie jedes Jahr um diese Zeit bin ich hin- und hergerissen zwischen der Erleichterung, daß nun nicht mehr jeden Tag ein Eintrag erscheinen muß und dem Bedauern, mich von dem Thema zu lösen, von der wunderbaren Musik, von der intensiven Beschäftigung mit den biblischen Texten (und dem mittlerweile relativ routinierten Umgang mit der YouTube-Syntax 😉 ).

Aber wie jedes Jahr gilt ja auch:
Nach dem Adventskalender ist vor dem Adventskalender!

Der O-Antiphonen-Adventskalender, Tag 23: O Emmanuel, Charpentier

 
O Emmanuel,
Rex et legifer noster,
expectatio gentium,
et salvator earum:
veni ad salvandum nos,
Domine, Deus noster.

O Immanuel unser König und Lehrer
du Hoffnung und Heiland der Völker
o komm, eile und schaffe uns Hilfe
du unser HErr und Gott

Hæc dicit Dominus, redemptor vester, Sanctus Israël : Propter vos misi in Babylonem, et detraxi vectes universos, et Chaldæos in navibus suis gloriantes.
Ego Dominus, Sanctus vester, creans Israël, rex vester.

So spricht der Herr, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und zog alle Riegel, auch die Chaldäer in den Schiffen ihrer Jubelrufe. [dunkle Stelle]
Ich, der HErr, euer Heiliger, der Schöpfer Israels, euer König.
(Jes 43,14f.)

Exsulta satis, filia Sion ; jubila, filia Jerusalem : ecce rex tuus veniet tibi justus, et salvator : ipse pauper, et ascendens super asinam et super pullum filium asinæ.

Frohlocke sehr, du Tochter Zion; jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin.
(Sach 9,9)

 

Das hebräische „Immanuel“ heißt „Gott (ist) mit uns“. Die einzige Antiphon, die mit einem Namen beginnt, statt mit einem Titel oder einem Symbolwort, wie die anderen sechs. Heute, einen Tag vor Heilig Abend, einen Tag vor seiner Geburt, wird er beim Namen genannt. Einem tiefen, dichten, den Menschen in seiner ganzen Existenz und seinem Lebenssinn erfassenden Namen: er, der da kommt, ist Gott; und als Gott ist er der „Mit-Unsrige“.
(Pfr. Ludger M. Reichert, Biblis)

Der O-Antiphonen-Adventskalender, Tag 22: O Emmanuel, gregorianisch

O Emmanuel,
Rex et legifer noster,
expectatio gentium,
et salvator earum:
veni ad salvandum nos,
Domine, Deus noster.

O Immanuel,
König und Gesetzgeber,
Sehnsucht der Völker
und ihr Heiland.
Komm, uns zu erlösen,
Herr, unser Gott.

Non auferetur sceptrum de Juda, et dux de femore ejus, donec veniat qui mittendus est, et ipse erit expectatio gentium.

Nicht soll weggenommen werden das Zepter von Juda und seinem Fürsten nicht die Kraft, bis kommen möge, der gesandt soll werden, und er wird sein die Erwartung der Völker.
(Gen 49,10)

Propter hoc dabit Dominus ipse vobis signum : ecce virgo concipiet, et pariet filium, et vocabitur nomen ejus Emmanuel.

Deswegwen wird Gott selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und seinen Namen wird man Emmanuel nennen.
(Jes 7, 14)

Der O-Antiphonen-Adventskalender, Tag 21: O Rex Gentium, Pärt

O König aller Völker
ihre Erwartung und Sehnsucht
Schlußstein
der den Bau zusammenhält
o komm und errette den Menschen
den du aus Erde gebildet

O Rex Gentium
et desideratus earum
lapisque angularis
qui facis utraque unum
veni, et salva hominem
quem de limo formasti

Anima mea desideravit te in nocte, sed et spiritu meo in præcordiis meis de mane vigilabo ad te. Cum feceris judicia tua in terra, justitiam discent habitatores orbis.

Meine Seele verlangte nach Dir in der Nacht; mein Geist hingegen wird in meinem Innersten am Morgen Deiner harren. Denn wenn deine Gerichte die Erde treffen, lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
(Jes 26,9)

[E]t cantantes canticum Moysi servi Dei, et canticum Agni, dicentes : Magna et mirabilia sunt opera tua, Domine Deus omnipotens : justæ et veræ sunt viæ tuæ, Rex sæculorum.

Sie sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagten: Groß und wunderbar sind deine Taten, HErr, allmächtiger Gott. Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker
(Ap 15,3)