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Archiv Kategorien: Adventskalender

Der Adventskalender von Konversionen, Tag 2, Julie und Ferdinand von Anhalt-Köthen

Julie von Anhalt-Köthen, geboren am 4. Januar 1793, gestorben am 27. Januar 1848 und ihr Mann, Herzog Ferdinand von Anhalt-Köthen, geboren am  25. Juni 1769, gestorben am  23. August 1830 wurden am 24. Oktober 1825 in Paris gemeinsam in die Kirche aufgenommen.  Das Herzogspaar, dessen Ehe leider kinderlos blieb, begründete de facto das katholische Leben […]

Der Adventskalender von Konversionen, Tag 1, Sir Alec Guinnes

If I have one regret, it would be that I didn’t take the decision to become a Catholic in my early twenties. Tatsächlich aber wurde Sir Alec Guinness, geboren am 2. April 1914, gestorben am 5. August 2000 erst mit 42 Jahren, im Jahr 1956 in die Kirche aufgenommen (zu meinem großen Bedauern habe ich […]

Der Adventskalender von Konversionen, Vorabend

Die Winckelmann-Ausstellung in Weimars “Neuem Museum” mag mit beigetragen haben zum Thema des diesjährigen Adventskalenders, aber die endete schon im Jahr 2017… Da begann nun allerdings weder unsere Faszination mit dem Phänomen, noch endete damals das Interesse daran (wie man sieht 😉 ), aber es war insofern ein typischer Moment, als wir damals wie aus einem […]

Von der Freude an (katholischen) Dingen

Eine Ermutigung Die Freude an den Dingen in dieser Welt, sie hat im Bereich des Christlichen nicht gerade den besten Ruf. Und dafür gibt es schon Gründe, nehmen wir nur das Evangelium des heutigen Tages (NO, “18. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C”), in dem von dem reichen Landbesitzer “noch in dieser Nacht” sein Leben zurückgefordert […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 24

Übrigens habe ich jetzt meinen Propheten in Israel gefunden, dessen Abwesenheit ich im letzten Brief belamentierte: Joseph Ratzinger! Seine “Einführung in das Christentum“ […] über das Credo (das Apost.) hat mich hochbegeistert. DAS ist genau das Ersehnte: echte Fülle des Wissens, unbestechliche scharfe Denkkraft, lauterste Wahrhaftigkeit und dabei selber einer der Jungen, der mit brüderlicher […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 23

[…] ich würde keine Zeile mehr schreiben. Wozu, wozu noch?- Ich bin doch ein Teil dessen, was heute stirbt. DAGEGEN steht mir eigentlich nur noch Mutter Teresas Abschiedswort: ,,Schreiben Sie für die ganz einfachen Menschen, sagen Sie ihnen, was das Konzil wirklich wollte. Das Konzil muss schon eine sehr grosse Sache sein, dass der Teufel […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 22

Der Herr hat doch offenbar ein sehr lebhaftes Gefühl für die Heiligkeit des Hauses Seines Vaters gehabt. Und was dem Tempel als „Haus Gottes“ recht wahr, ist doch wohl den katholischen Kirchenraum als „Haus Gottes und Christi“ erst recht billig — nicht als abzustossendes ,levitisches” Relikt, sondern als spontaner Ausdruck der Anbetung, der ehrfürchtigen Liebe […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 21

Einer der seltsamsten und bedenklichsten Züge der Gegenwart ist mir ja die Wut gegen das „Sakrale“ in allen Bereichen. Kein Missbrauch kann diese Wut wirklich erklären, ich spüre da so sehr die dämonische Offensive dahinter. Rehabilitierung des „Profanen“ gewiss, wo das Wort nur negativ, gar feindselig gebraucht wurde – aber gerade das ist ja schon […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 20

Ich werde ja auch nicht an der Liturgie-Reform irre durch ihre tägliche Karikatur, die wir schmerzlich-wütend herunterschlucken müssen — z.B. die, wie ich vermute, noch keineswegs auch nur legitime „Abschaffung“ aller Toten-Liturgie – – dass für eine Verstorbene nicht einmal an ihrem Begräbnistag das Requiem gelesen wird ich meine ja nicht schwarz, von mir aus […]

Der Adventskalender mit Briefen Ida Fr. Görres’, Tag 19

Ach ja, Dostojewski — ich find ja überhaupt, dass die Kirche (insgesamt) – grad wieder alle DREI Versuchungen geradezu klassisch repetieren muss — jetzt ist sie beim „Brot für die Welt“, aber die andre steht schon daneben und steckt drin, ebenfalls Gross-Inquisitor, sich durch diese Popolaritätshascherei das entgleitende Scheibchen Macht an und in den Reichen […]