Zurüruck zum Inhalt

Beten für die Erneuerung der Kirche…

…am besten – jetzt!

Vielleicht wissen Sie ja, warum es so gefährlich ist, sich bei Sturm einer abgestorbenen Birke (sie werden leider nicht so alt) zu nähern? Weil der Stamm mit seiner ansehnlichen schwarz-weißen Rinde noch ganz lange intakt und stabil aussehen kann, innerlich dabei aber häufig schon völlig vermodert ist, so daß schon ein relativ mildes Stürmchen ihn umwerfen kann – hoffentlich nicht in Ihre Richtung!
Ich habe solche Bäume in meiner Jugend im Westerwald (wo es mehr als nur milde Stürmchen gibt!) selbst erlebt, und dünnere Bäume in diesem Zustand konnte man wörtlich mit der Hand umdrücken.
Das liegt genau an den besonderen Eigenschaften der Birkenrinde: Sie besteht zu einem so hohen Anteil aus natürlichen Ölen und Wachsen, daß sie nicht nur der beste Feueranzünder ist, den man im Wald sammeln kann, sondern die Feuchtigkeit im noch stehenden aber schon toten Baum so einschließt, daß das Holz nicht trocknen kann und bald alle möglichen Mikroorganismen anfangen es zu zersetzen und ihm seine Festigkeit nehmen. Gefährlich.

Abgestorbene Birken, hier aufgrund einer Wiedervernässung ( Bild: Herbert Horche – Own work, CC BY-SA 3.0, Link)

Und gefährlich ist auch der Zustand der Kirche in Deutschland, der immer mehr dem Bild einer solchen Birke entspricht, außen hui, innen…

Jüngster Anlaß für diese wahrlich nicht neue Feststellung? Eine Nachricht heute heute auf CNA (Catholic News Agency, der tatsächlich katholischen Nachrichtenagentur), hier

“Tut dies zu meinem Gedächtnis” so die unmißverständlichen Einsetzungsworte des HErrn, wie sie in allen Hochgebeten jeden Sonntag gesprochen werden. TUT ES!
Jeden Sonntag? O, nein:

“Och, nö, wie haben was besseres vor, wie lesen jetzt drei Wochen aus dem Bericht einer Anwaltskanzlei vor” sagen der Aschaffenburger Pfarrer Markus Krauth und der vierköpfige Vorstand des dortigen „Gemeinde-Gremiums“. (Doch, wirklich, ich kann mir sowas nicht ausdenken, heaven forbid!) 

Und was sagt die zuständige Autorität, das Bistum Würzburg?
“Wir finden das aber gar nicht gut. Wollt ihr da nicht bitte nochmal drüber nachdenken?”

Das ist die Realität der Kirche in Deutschland. Verrottet von unten bis oben, akut einsturzgefährdet, obwohl sie äußerlich noch relativ proper daherkommt. Wie die tote Birke! 

Und in ein paar Tagen werden sich wieder diejenigen zusammenrotten (ermöglicht mit unserem Geld, wohlgemerkt!), die als Teilnehmer am sog. “Synodalen Weg”  als Brandbeschleuniger und Abbruchunternehmer an dem fragilen Gebilde herumbasteln.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Initiative “Neuer Anfang” um den Arbeitskreis Christliche Anthropologie/Dialogforum Weltkirche e.V. entschlossen, zu einer Novene für eine echte Erneuerung der Kirche im Vorfeld der anstehenden “Synodalversammlung” aufzurufen.

Novene und Litanei (eigenes Bild)

Die dafür entstandenen Texte sind ganz hervorragend (die PuLa zumindest z.T. persönlich bekannten Autorinnen bürgen für Qualität!) und Sie finden sie hier.

Heute (28. Januar) soll es losgehen und es tut uns sehr leid, Sie erst jetzt davon zu unterrichten, aber andererseits wo, wenn nicht hier gälte mehr: “Besser spät, als nie!”?

Allenfalls möchten wir noch anregen, die relativ kurzen Gebete nach guter katholischer Tradition um eine anständige Litanei zu ergänzen, aus dem Gotteslob oder selbst gesucht, den oben zu sehenden lateinischen Text der Lauretanischen Litanei, handlich eingerichtet, senden wir Ihnen auf Anfrage gern zu.

 

Auf geht’s!

 

Gereon Lamers 

 

PS: Vielleicht hat es dem Bistum Würzburg ja doch nicht so gut getan, jahrelang einen verhinderten Künstler als Bischof zu haben…

PPS: Zu Ehren des Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart, der sich heute zum 266. Mal jährt, möchten wir mit einer kleinen passenden Musik von ihm schließen, nämlich mit dem Sancta Maria KV 273. Wie es der Zufall will, ist eine hervorragende Interpretation auf youtube verfügbar vom Ungarischen Rundfunkchor unter István Ella – und der ist ja nun auf PuLa auch kein Unbekannter mehr 😉

Enjoy 🙂

Einen Kommentar schreiben

Ihre Email wird NIE veröffentlicht oder weitergegeben. Benötigte Felder sind markiert *
*
*

*