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X 451, die zweite

‭Ende November hatten wir das Vergnügen,‭ ‬über die erste Ausgabe von‭ „X 451, Fanzine des katholischen Glaubens“ aus Eisenach berichten zu können, hier.

‭Nun liegt tatsächlich schon die zweite Ausgabe vor, die sich, naheliegend um diese Zeit, besonders intensiv und unter verschiedenen Blickwinkeln mit der Frage der Menschwerdung befaßt und das in sieben („sieben“, klar! 😉 ) lohnenden Beiträgen von vier Autorinnen und Autoren, darunter erfreulicherweise auch wieder ein „älterer“ Schriftsteller, nämlich der Hl. Papst Leo I., der Große, dessen Verdienste um den wahren Glauben im 5. Jahrhundert ja genau in die thematische Richtung des Heftschwerpunkts gingen.

X 451, adventlich (eigenes Bild)

‭Wenn es etwas zu bedauern gibt, dann allenfalls, daß nun, am 21. Dezember, die Zeit für die Beschaffung der „Weihnachtsausgabe“ unmittelbar zu Weihnachten dann doch ein wenig knapp geworden ist; macht aber nichts, denn wir wissen ja, die Weihnachtszeit reicht bis zum 2. Februar, also genug Zeit für die Lektüre!
Erhältlich ist auch dieses Heft über die schon bekannte E-Mail-Adresse: fanzine@x451.de und künftig soll die Publikation zu jedem geraden Monat des Jahres erscheinen. Das merken wir uns vor, fügen aber hinzu: X 451 gehört unserer Meinung nach auch in jede ordentliche Pfarrbibliothek (zumindest) unseres Bistums!

‭Mir hat an der aktuellen Ausgabe eine scheinbare (!) Kleinigkeit besonders wohl getan, mit der die Autorin direkt mein Herz erobert hat: Silvia Berndt verwendet nämlich in ihrem Beitrag „Gott wird Mensch“ (S. 4f.) die historisch korrekte und wissenschaftlich avancierte einzig richtige Nummerierung der Psalmen, wie das ja auch hier auf PuLa geschieht; wunderbar, Danke! 🙂

‭„Sieben Beiträge“ habe ich oben geschrieben, aber im Grunde sind es doch acht, denn das Editorial aus der Feder von Dr. Sebastian Berndt „transportiert“ im Wege einer Bildbetrachtung auch schon Inhalt und zwar auf eine besonders schöne und eingängige Weise.
‭Das Bild steht gemeinfrei leider nicht zur Verfügung, aber Sie können es hier anschauen, ‭doch die Betrachtung darüber zitiere ich hier jetzt nicht, Sie sollen sich schließlich das Heft beschaffen! 😉 Sie ähnelt übrigens ein wenig dem, was wir zu Tag 18 bei Fortunatianus gelesen haben.

X 451, 2 Detail (eigenes Bild)

‭Wenn Sie mich fragen: Diese Art des Herangehens, diese selbstverständliche Verbindung von Text und Bild ohne großes TamTam: da merkt man die Erfahrung, die der Autor beim Bloggen gewonnen hat! Und was soll ich Ihnen sagen: Mit der hier ja wohlbekannten „Kollegin“ Claudia Sperlich ist im Heft noch eine weitere Bloggerin vertreten! Wie schön!

‭Wissen Sie, es gibt ja Leute, die da meinen und formulieren, Katholische Blogs hätten ihre beste Zeit hinter sich. In der Regel sind diese Bemerkungen etwas schadenfroh oder gleich richtig hämisch gemeint und mit ihnen verbindet sich wohl die Hoffnung auf „Ruhe“, „Ruhe“ vor uns, den „Störenfrieden“ in „schöner“ Verbundenheit mit Reinhard „Verblödung“ Kardinal Marx, der für seine unsäglichen Beschimpfungen soweit ich weiß immer noch nicht um Verzeihung gebeten hat, vgl. hier und hier.
Nun, X 451 No. 2 ist mit seinen Autorinnen und Autoren neben allem anderen auch ein Beleg dafür, daß diese häßliche und böse Erwartung vergebens ist.
Die Formen mögen variieren und die Konjunkturen schwanken, aber glauben Sie mir: Wer mit dem Schreiben angefangen hat, über etwas, was ihm wirklich wichtig ist, der wird schreiben – denn er kann nicht anders!

‭Nix ist mit „Ruhe“, nicht in Eisenach, nicht in Weimar und nicht in Rom, denn: We‘re here to stay! 🙂

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