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PuLa unterwegs: Wesel-Bergerfurth, oder: Das Elend der West-Kirche

Salvum me fac Domine quoniam defecit sanctus * quoniam diminutae sunt veritates a filiis hominum (Ps. 11, 2 Vg.)
(Schaffe mir Rettung, Herr, weil Heiliges dahinschwindet, weil die Wahrheit vermindert wird von den Menschenkindern)

Als ich am 21. Juli nach dem Besuch der Hl. Messe das Kirchengebäude in Wesel-Bergerfurth verließ, wußte ich nicht, sollte ich weiter vor Wut und Trauer mit den Zähnen knirschen, oder, jetzt, wo es zu Ende war, erleichtert aufseufzen, darüber, daß ich mir ein solches Geschehen, wie ich es gerade hatte miterleben müssen, in keiner der mitteldeutschen Kirchen, die ich kenne, vorzustellen vermag?

Gut einen Monat später ist die Situation insofern nicht einfacher geworden, als ich nach der Recherche zu diesem Artikel etlichen Menschen in und um Bergerfurth für ihre Hilfe zu Dank verpflichtet bin… Und schließlich ist es ja überhaupt keine angenehme Lage, über einen Ort, an dem man zu Gast war, zu schreiben, wie schrecklich man es fand, was sich dort abgespielt hat.

Allein, das worum es hier geht ist leider erheblich wichtiger als Fragen der Höflichkeit und so bleibt mir nichts übrig, als im folgenden zu versuchen eindeutig klarzumachen, wo m.E. die Verantwortlichkeiten liegen, und wo nicht, und den fälligen, ehrlichen Dank von Fall zu Fall abzustatten.

Ich hatte mich zum Meßbesuch in diesem doch recht dezentralen Ortsteil von Wesel entschieden, weil es um 8.30 Uhr die frühestmögliche Messe war, die in der nach Strukturreform ganz frisch (zu Pfingsten, am 19. Mai 2013) errichteten Pfarrei St. Nikolaus, Wesel angeboten wurde.

Zu Beginn sind einige Worte zum Ort der Veranstaltung erforderlich. Als der Weg nach St. Aloysius schließlich gefunden war

 

Wegweisend? (eigenes Bild)

zeigte sich neben dem abgesetzten Glockenturm eine Art Pavillon, dem die Bauzeit in den 60er/70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geradezu auf die Stirn geschrieben steht.

 

St. Aloysius, Bergerfurth (eigenes Bild)

Und richtig, 1969 wurde der Grundstein des aktuellen Kirchenraums gelegt. Naja, dachte ich, „du hast schon würdige Messen in Bauwerken erlebt, die du ästhetisch nicht mit der Kneifzange anpacken würdest, bleib‘ gaaanz ruhig!“ Daß, wie sich herausstellte, der Altar in Richtung Nord-Nord-Westen schaut, obwohl der quadratische Bau grundsätzlich ja auch die Ostung hätte zulassen müssen, verwunderte mich dann schon nicht mehr.

Die nächste, nachhaltige Irritation folgte allerdings auf dem Fuß: Das Knien als gottesdienstliche Körperhaltung war hier offenbar seit der Bauzeit nicht vorgesehen, denn es fehlte dafür nicht nur an jeder Vorrichtung, nein, auch die Abstände zwischen den Stuhl (!)-reihen wurden, wie ich während der Wandlung am eigenen Leibe erleben mußte, so gewählt, daß sie das Knien erheblich erschweren, dementsprechend hat es, soweit ich das unwillkürlich mitbekommen habe, auch praktisch niemand getan.

Ein Gebäude, das absichtsvoll zum Zwecke katholischen Gottesdienstes geplant und gebaut wurde, und in dem seit Jahrzehnten nicht mehr gekniet wird/werden kann??!

Aber noch bevor es zu dieser Beobachtung kommen konnte, fiel mein Blick auf das Altarbild:

St, Aloysius Bergerfurth, Altarraum am 21.7.2013 (eigenes Bild)

St. Aloysius Bergerfurth, 'Altarbild' am 21.7.2013 (eigenes Bild)

Ja, Sie haben richtig gelesen, das ist wirklich als Altarbild gemeint. Das Werk der Weseler Religions- und Kunstlehrerin Beate Florenz-Reul ist nämlich erst im Zusammenhang mit der Neugründung der Pfarrei entstanden, im Rahmen einer aus diesem Anlaß eigens veranstalteten Kunstaktion mit dem schönen Namen: „Kon-Fusion“… Lesen Sie selbst, was einer der Weseler Pastoralreferenten, Herr Raphael Günther, über das Bild schreibt (herzlichen Dank an S.H. für die Zusendung):

„Zum Kunstwerk von Beate Florenz-Reul:

Wir sehen ein Tanzpaar. Der Mann greift der Frau demütig unter die Arme. Er trägt und stützt sie, damit sie in freier, ausgreifender Bewegung tanzen kann. Links des Paares sehen wir einen zerteilten Maikäfer auf dunklem Grund, ein Symbol des Todes. Rechts die Maikäferlarve, die auf neues Leben hinweist. […]

Eine ungewohnte Christusdarstellung. Sie erinnert an eine verschüttete christliche Tradition, die das alttestamentliche Hohe Lied der Liebe als Allegorie für Christus und die Kirche deutet. Jesus als Herr des Tanzes, als „Lord of the Dance“, wie ihn ein irisches Volkslied nennt. Er greift uns, er greift der Kirche (und damit auch der neuen Weseler Pfarrei) demütig unter die Arme, damit wir zwischen Tod und Neuanfang durch immer neue Verwandlungen hindurch den Tanz des Lebens wagen.“

Ernsthaft? Das Bild eines Tanzpaares incl. einer prominenten weiblichen Figur mit gespreizten Beinen und der Tänzer als Christusdarstellung hinter dem Altar? Ernsthaft?

Wie fest muß eigentlich das Gefühl von „wir können uns alles erlauben“ in den dafür Verantwortlichen verwurzelt sein, damit so etwas möglich ist? Dabei merkt man ja sogar dem gerade zitierten Text noch einen Rest von Unwohlsein an und zur Ehrenrettung der Bergerfurther Gemeinde sei gesagt: Es gibt Indizien dafür, daß man sich dort mit dem Objekt auch nicht wohl fühlt! Gefragt worden ist sie wohl ohnehin nicht.

Aber daß es wirklich ein Altarbild sein sollte, worauf man da auf der ‚zauberhaften Ziegelmauer‘ in Ermangelung anderer optischer Reize schaute, und nicht nur eine temporäre Ausstellung, das wußte ich ja noch nicht, als eines der problematischsten sich katholisch nennenden gottesdienstlichen Ereignisse begann, dessen ich je Zeuge werden mußte.

Begrüßungen seitens des Priesters mit einem ‚Guten Morgen‘ o.ä. sind ja, leider!; nichts so völlig Neues mehr, aber der längere (!) Plausch über das Wetter (!), der sich hier anschloß, war es für mich dann doch. Aber meine Überraschung nahm noch zu, als, nachdem das Kreuzzeichen dann doch endlich mal geschlagen war, sofort der Pastoralreferent, Herr Marius Stelzer, der in Albe mit eingezogen war, sozusagen den ersten inhaltlichen Teil übernahm: Es ging um das neue ‚Gotteslob‘, das mit „Liedern des Monats“ eingeführt werden soll, deren erstes begann: „Vertraut den neuen Wegen…“ Über das Lied schweigt des Sängers Höflichkeit, aber es war für die gesamte Liedauswahl leider nicht untypisch: Fünf von acht (!) Liedern stammten aus dem ‚Diözesanteil Münster‘ und man weiß ja, was sich in Diözesanteilen so alles ausgebreitet hat.

Nun, irgendwann war dann mit dem Tagesgebet doch der Zelebrant mal wieder „dran“ und, was soll ich sagen, er hatte zu dessen Abschluß eine ‚individuelle‘ (ergo unzulässige) Variante auf Lager, die ich noch nicht kannte: „…der mit dem Vater lebt und Leben schafft“. Nun, was ich von solchen Abwandlungen halte und warum habe ich ja hier schon geschrieben.

Daß gerade in solcherart geprägten Messen eine von zwei vorgesehenen Lesungen, und besonders gerne die aus dem AT, wegelassen wird, ist mir immer ein Grund zum ironischen Grinsen, denn damit demonstrieren die dafür Verantwortlichen, wie sie wirklich zum Zweiten Vatikanum stehen, zu dessen unzweifelhaft sinnvollen Forderungen ja die nach mehr biblischen Texten im Gottesdienst gehört. Daß in diesem Fall mit dem Text von Abraham und den ‚drei Männern‘ bei den Eichen von Mamre (Gen 18, 1-10) auch noch einer der wichtigsten (Dreifaltigkeit!) und schönsten ‚dran glauben‘ mußte, wurde noch hübsch dadurch abgerundet, daß es gerade dieser Text war, der über das Thema „Gastfreundschaft“ in der Lage gewesen wäre, einen Bezug zum Evangelium des Tages von Jesus bei Marta und Maria (Lk 10, 38-42) herzustellen, während der Abschnitt aus dem Kolosserbrief (Kol 1, 24-28) sich dazu nicht so ohne weiteres anbot.

Ob Herr Stelzer das bei der Vorbereitung der Predigt bedacht hat? Denn der Herr Pastoralreferent hat gepredigt, vor dem Altar stehend und rhetorisch durchaus gekonnt, während der Priester, halb versteckt durch eine Stahlstütze, auf seinem Hocker vor der Ziegelwand saß.

Und zum Abschluß der Predigt ging es dann wieder um Lieder, und daß auch jeder seinen Liedzettel hat, zu welchem Zweck der ‚Prediger‘ dann mal schnell in den Vorraum wuselte und sie verteilte… Ob es daran lag, daß ich kein Credo (-lied) gehört habe?

Wundert sich mittlerweile noch irgend jemand, daß dem Vaterunser nicht der vorgeschriebene Embolismus folgte? Aber vielleicht darüber, daß im Hochgebet noch vor den Ordensleuten für ‚die Pastoralreferenten‘ gebetet wurde?! Oder wunderte man sich gerade schon überhaupt über nichts mehr?

Na, ich kann mich auch an ein Agnus Dei nicht erinnern, aber daß mir die innere Bereitung zur Kommunion fehlte, ist wohl klar und dann war es irgendwann endlich vorbei.

Was für ein erschütterndes Erlebnis! Ich hatte gerade nicht nur eine Veranstaltung erlebt, die sich von der sinnlich-ästhetischen Erfahrung alle Mühe zu geben schien, die Unterschiede zu einem evangelischen Gottesdienst zu minimieren, sondern auch eine Veranstaltung, in der ebenso der Priester gewillt schien, seine Rolle als geweihter Hirte im Gottesdienst möglichst weit zu minimieren. Auch das habe ich hier schon einmal gefragt: Was geht in einem Amtsträger der Kirche vor, der sich so verhält? Was ist sein Verhältnis zu seiner Berufung, aber auch schon einfach nur zu seinem Beruf?

Und dann haben wir es hier natürlich mit einem liturgischen Mißbrauch zu tun. Mit einem glasklaren. Denn in der Hl. Messe predigen Priester oder Diakone, aber keine Pastoralreferenten: Die römische Instruktion Redemptionis Sacramentum aus dem März 2004 (hier), die die in diesem Zusammenhang gültigen Normen der Kirche verbindlich darstellt und auslegt, sagt in Nr. 161 unzweideutig: „[…] die Homilie innerhalb der Messe [ist] wegen ihrer Bedeutung und Eigenart dem Priester oder Diakon vorbehalten“ oder ganz deutlich auch in Nr. 66: „Das Verbot der Zulassung von Laien zur Predigt innerhalb der Meßfeier […]“.

Ich habe in St. Nikolaus, Wesel nachgefragt, ob es denn eine kirchenrechtliche Grundlage gebe für dieses Vorgehen. Eine Antwort habe ich bisher nicht erhalten, was vielleicht kein Zufall ist… Sollte sie aber noch kommen, werde ich sie Ihnen nicht vorenthalten – man darf gespannt sein.

Nun erhebt sich natürlich die Frage, habe ich da einen Ausreißer nach unten erwischt, oder ist das Erlebnis wirklich, wie ich es in der Überschrift unterstelle, charakteristisch für die Kirche ‚ im Westen‘? Leider deuten fast (!) alle meine ‚westlichen‘ Liturgieerfahrungen der letzten Zeit auf letzteres, wie z.B. das Erlebnis in Graurheindorf, nach dem Bloggertreffen in Bonn, hier. Und auch die Analyse dessen, was man über St. Nikolaus, Wesel sonst so (im Netz) in Erfahrung bringen kann, deutet in die gleiche Richtung: Dort hängen beispielsweise Plakate aus, auf denen die Differenzierung zwischen Priestern und Pastoralreferenten ausschließlich darin besteht, daß bei den einen: „ständige Gottesdienste“ steht und bei den anderen nur „Gottesdienste“. Und die Predigt geschah ohnehin derart routiniert, daß von einem regelmäßigen Geschehen, d.h. von einem gewohnheitsmäßigen Rechtsbruch, sicher auszugehen ist

Nun, ich werde vermutlich in den kommenden Jahren noch Gelegenheit haben, das in Wesel persönlich zu überprüfen, denn ich bin aus privaten Gründen immer mal wieder dort; mal sehen, wenn ich gerade besonders mutig bin, gehe ich vielleicht auch mal in einen Wortgottesdienst… Wir werden sehen.

Jedenfalls gibt es in St. Nikolaus fünf Priester für neun Gottesdienstorte, was nach sehr einfacher Betrachtung zu dem Ergebnis führt, daß mit Nutzung der Vorabendmesse und einem einfachen Rotationsprinzip zwar nicht jeden Sonntagmorgen an jedem Ort ein Priester eine Messe halten kann, sehr wohl aber eine solide Grundversorgung ohne weiteres zu gewährleisten ist.

Was konkret Bergerfurth betrifft, so könnte jedenfalls die sehr interessante jüngere Kirchengeschichte des Ortes, auf die ich hier leider nicht näher eingehen kann (herzlichen Dank an H.N.!), gerade ein ermutigendes Beispiel des Opfermuts geben, den Ende des 19. Jahrhunderts die Gläubigen aufgebracht haben, um einen würdigen Raum für die Feier der Hl. Messe zu schaffen und Priester herbeizuholen, auch finanzielle Opfer. Schauen Sie, welch hübsche kleine Kapelle der Vorgängerbau des Pavillons war (herzlichen Dank an P. v. B. für die Zusendung und an W.K. für die Vermittlung!):

 

Bergerfurth, Der Vorgängerbau (Bild: Museum Bislich)

Der quer zum ‚Kirchenschiff‘ liegende Raum ist die ehemalige Wohnung des ‚geistlichen Lehrers‘, der Bergerfurth ab 1868 ursprünglich zugleich Schulbildung und katholischen Kultus brachte, bevor der preußische Staat (als Spätfolge des Kulturkampfs?) diese Konstruktion 1890  nicht mehr zuließ.

 

Abschließend gesagt bin ich als gebürtiger Rheinländer sehr traurig über das, was ich da erleben mußte und als Deutscher und Katholik ein wenig ratlos, wie der Weg aus solch eingefahrener Verirrung zu finden sein möchte.

Für Bergerfurth wie für jede Gemeinde, die unter solchen Machenschaften leidet, gilt aber jedenfalls:

1) Ihr seid nicht allein!

2) Ihr habt das verbriefte Recht auf besseres:

„Alle Christgläubigen haben das Recht auf eine wahre Liturgie und besonders auf eine Feier der heiligen Messe, wie sie die Kirche gewollt und festgesetzt hat, wie es also in den liturgischen Büchern und durch andere Gesetze und Normen vorgeschrieben ist. In gleicher Weise hat das katholische Volk das Recht, daß das Opfer der heiligen Messe unversehrt und in voller Übereinstimmung mit den Äußerungen des Lehramtes der Kirche gefeiert wird.

Schließlich ist es ein Recht der katholischen Gemeinschaft, daß die Feier der heiligsten Eucharistie so vollzogen wird, daß sie wirklich als Sakrament der Einheit erscheint und jede Art von Mängeln und Gesten gänzlich gemieden werden, die Spaltungen und Parteiungen in der Kirche hervorrufen könnten.“ (Redemptionis sacramentum Nr. 12, Hervorhebungen von mir)

3) Leistet Widerstand: PuLa ist ein Franchise-Modell 😉

4) Et quisquis scandalizaverit unum ex his pusillis credentibus in me: bonum est ei magis si circumdaretur mola asinaria collo ejus, et in mare mitteretur. Mk 9, 41 (42)
(Bitte ggf. nicht in die irreführende Einheitsübersetzung schauen, sondern z.B. hier)

Doch als einfacher Gläubiger, der heute in Mitteldeutschland zuhause ist, ist mir eines (noch) klarer geworden:
Wir haben großes Glück, zu sein, wo wir sind!

Wenn DAS die Folgen großer und „reicher“ Bistümer und mehrerer Jahrzehnte „fortschrittlicher“ Entwicklung sind, dann sollten wir heil-froh (froh um des Heils willen!) sein, daß wir in kleinen und armen Bistümern leben, die sich z.B. keine Pastoralreferenten ‚in der Fläche‘ leisten können! Wir haben ganz offenbar in diesem Sinne vom „Westen“ nicht nur nichts zu lernen, wir müssen vielmehr darauf achten, alles zu tun, um solche Zustände bei uns nie-, niemals einreißen zu lassen, ja mehr noch, wir sollten erhobenen Hauptes daran mitwirken, daß eines schönen Tages, das, was ich in Wesel erleben mußte, nirgendwo in ganz Deutschland mehr denkbar ist!

Hl. Bonifatius, Gründer des Bistums Erfurt, Missionar ganz Deutschlands in enger Übereinstimmung mit dem Hl. Vater, bitte für uns!

 

Bonifatius fällt einen heidnischen Kultbaum, Radierung von Bernhard Rode1781(Bild: Wikipedia/James Steakley)

 

4 Kommentare

  1. Chris schrieb:

    Die geschilderte Sache ist kein Einzelfall.
    Meine Erfahrung: Die Schwäche der Priester ist die Stärke der Pastoralreferenten!
    Ich musste einmal gezwungenermaßen miterleben, wie ein Priester eine andere Meinung wie sein Pastoralreferent äußerte. Der Pastoralreferent maßregelte ihn danach auf eine ganz gerissene Art und Weise. Daraufhin – ich ganz es nicht anderes ausdrücken – kniff der Priester den Schwanz in aller Öffentlichkeit derart ein, dass es nur noch hochnotpeinlich war! Derart peinlich, dass ich es nicht vergessen werde. Ob das ein Einzelfall war? Ich fürchte nicht! Seither habe ich mehr Respekt für die katholischen Priester da draußen, die vor dem Zeitgeist garantiert nicht kneifen.

    Samstag, 24. August 2013 um 14:34 | Permalink
  2. Admiral schrieb:

    Keine Neuigkeiten.
    Man ist so was leider landauf/landab gewohnt.

    Ich werde selbst in den nächsten Tagen einen Brief an einen Priester schreiben und ihn auf seine Eigenmächtigkeiten ansprechen. Das wird zwar folgenlos bleiben aber immerhin ist es ein Nadelstich.

    Samstag, 24. August 2013 um 15:49 | Permalink
  3. Luika schrieb:

    Falls du Interesse hast, kann ich dir in der Nähe von Wesel einen Priester nennen, der allein zwei Kirchen betreut und täglich „ganz echte katholische“ hl. Messen (novus ordo) zelebriert. Es gibt einige Leute, die gern Fahrtzeiten von 15-20 Minuten auf sich nehmen, um dort zur Hl. Messe und Beichte (samstags morgens) zu gehen.

    Samstag, 24. August 2013 um 19:51 | Permalink
  4. @ Chris und Admiral:
    Ja, das hatte ich eben auch nicht zu hoffen gewagt, daß es sich um einen Einzelfall handeln könnte… 🙁
    Respekt vor denen, die ‚Linie halten‘ ist mehr als angebracht und vor allem der konkrete Versuch sie vor Ort (!) zu stärken (auch wenn das so manches Mal sicher ‚under cover‘ wird erfolgen müssen, egal!).
    Und auch der Versuch, Probleme zu benennen ist natürlich richtig. So ging das hier auch mal los, solange man noch miteinander kommunizierte; ich hab‘ das Gespräch nicht abgeschnitten… Der Rest ist PuLa 😉

    @ Luika: O ja, danke! So ein bißchen Überlandfahrt am schönen Niederrhein ist doch kein Schrecknis… Ich werde hier berichten, wenn ich dem Hinweis (St. Evermarus in Rheinberg-Borth, bzw. Rheinberg-Ossenberg) einmal habe folgen können; aber wie gesagt: Soo oft bin ich nicht da oben, „dont hold your breath“ 😉
    Und natürlich werde ich dennoch auch versuchen zu verfolgen, was es in St. Nikolaus sonst noch so gibt! 🙂

    Sonntag, 25. August 2013 um 17:29 | Permalink

4 Trackbacks/Pingbacks

  1. […] hier bei uns auch nicht, dem Himmel sei Dank! Ich sage nur: „Das Elend der Westkirche“… (vgl. hier). Hm! In dieser Perspektive, will einem da nicht scheinen, als wäre Erfurt u.U. das ganze […]

  2. […] 1:06   (Begrüßungen) Ich weigere mich, es geht nicht um mich; das ist doch banal, das ist doch so schrecklich banal […] diese Sätze sind banal und sie sind im Grunde genommen ‚variant‘ (vgl. auch hier) […]

  3. […] gesagt: „Pula ist ein Franchise-Modell“ (vgl. hier), es gibt Phänomene, denen gehört überall auf die Finger geschaut/geklopft […]

  4. […] Hinsicht sehr erfreulich entwickelt. Mehr denn je bleibt es ja dabei, daß Besuchern aus der „Westkirche“ regelmäßig Augen und Ohren übergehen, wenn sie erleben dürfen, welches Maß an Ordnung hier […]

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