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Autor Archiv: Gereon-Gunter Lamers

…, qui locutus est per prophetas – Der Dodekapropheton-Adventskalender, Vorabend

…qui locutus est per prophetas, „der gesprochen hat durch die Propheten“, der Heilige Geist nämlich. So heißt es im sehr zu recht sog. „großen“ Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Symbolon Nicäno-Constantinopolitanum und ich freue mich jedesmal, wenn ich es im Rahmen des Rosenkranzes bete, an dieser Stelle ganz besonders. Diese Freude über die ‚unerhörte‘ Kontinuität von […]

Elsleins Förderstunde, oder: Eine leicht faßliche Anleitung zum Verständnis literarischer Texte (plus Sketchlet!)

Wie die Zeit vergeht: Jetzt ist es tatsächlich schon gut einen Monat her, daß auf PuLa eine Anleitung zum Verständnis literarischer Texte angekündigt wurde (hier); zu den Punkten 6) und 7) und so will ich dieses Versprechen doch auch endlich einlösen. Anlaß waren, es sei der verstrichenen Tage wegen daran erinnert, neuerliche Zeilen von unserem […]

Die Predigt zum Thema: „Wenn die Kirche verbürgerlicht, dann ist schon alles verloren!“

Wie’s manchmal so geht: Heute kam mir (natürlich wieder einmal ursprünglich vermittelt durch den guten „Frischen Wind“, hier, danke!) eine Predigt unter, die genau paßt zu unserem gestrigen Thema.   Horchen Sie doch mal ein paar Minuten rein: Auf YouTube finden Sie, wenn Sie nach „KHGSB“ suchen (was wohl Katholische Hochschulgemeinde Saarbrücken bedeutet) eine Vielzahl […]

Sola scriptura? Solus BAT! Was man aus der aktuellen EKD-Synode lernen kann

Von „synodalen Strukturen“ hören wir ja aus der jahrzehntealten Mottenkiste der „Reform“-Forderungen à la ZdK häufig genug. Wem nun das, was wir in der Causa Limburg an Wirken „synodaler Strukturen“ beobachten durften wie die frevelhafte Manipulation der Kathedralglocken, abtrünnige Priester, die im Hochgebet ihren Bischof nicht mehr erwähnen und ein Domkapitel, das nach dem Motto: […]

Nochmal: Der Frosch in Minsk

Erinnern Sie sich? Mitte des zurückliegenden Monats erreichte PuLa ein Kommentar zu einem Beitrag von Anfang September. Ein anonymer Beitrag, geschrieben von einer „Freddy Frosch“ und kein freundlicher. Darauf habe ich hier reagiert. Daraufhin meldete sich die notorische ‚Else Franke‘ mit einem ihrer immer wieder „bemerkenswerten“ Beiträge, der Anlaß gab, einige Reflexionen über das Wirklichkeitsverhältnis […]

Die gute Pressearbeit, ein Sketchlet aus einer hessischen Kleinstadt

Die gute Pressearbeit Ein Sketchlet für sechs Personen Das gemütliche Hinterzimmer des kleinen Spezialitätenrestaurants „Chez Françoise“ in einem verwinkelten Innenstadtgäßchen einer hessischen Kleinstadt hallt von ausgelassenem Gelächter wider. Versammelt sind der Chefredakteur der örtlichen Lokalzeitung, ein Mitglied des Wirtschaftsausschusses der Stadtverordnetenversammlung und einige befreundete Restaurantbetreiber, die hier zu später Stunde offenbar auf einen gemeinsamen Erfolg […]

Die Perspektive, ein Sketch aus dem Bistum Limburg

Die Perspektive Ein Sketch für eine einzelne Dame   In einer großzügigen Neubauvilla in Oberursel – oder war es doch Homburg vor der Höhe? – steht eine Dame an der Terrassentür ihres Wohnzimmers und plaudert telefonisch mit einer Freundin. Sie ist ein wenig echauffiert. Die Dame: Also, isch muß aach saache: aainedraaißsch Millione – des […]

Von echten Fröschen und falschen Wirklichkeiten

Es kommt immer wieder vor, und leider gar nicht so selten in kirchlichen Zusammenhängen, da begegnen einem Menschen, deren Verhältnis zur Wirklichkeit ist so eigentümlich, daß nicht ganz leicht damit umzugehen ist. Gewissermaßen in Klammern sei gesagt, ich halte es für gar nicht so unwahrscheinlich, daß die entsetzlichen Vorgänge um den armen Limburger Bischof F.-P. […]

Das Mißverständnis, ein Sketch von der Schafweide

Das Mißverständnis Ein Sketch für einen bärtigen Politiker, ein junges Mufflon und jede Menge Schafe   Wundersdorf, Schafweide. Das Wild-Schaf, hat für die Herde einen Vortragenden organisiert. Eben betritt der Gast die Weide, auf der ihn die Schafe schon in einer großen Traube gespannt erwarten. Da kommen Wolle, Flocke, Kohle und Fixi hinzu. Wolle: Oh […]

Die Frösche aus Minsk

Gestern (!) erreichte PuLa ein Kommentar auf den Beitrag vom 9. September, der den Titel: ‚De Maria numquam satis‘ trug (hier) und sich aus gegebenem Anlaß u.a. mit der Frage auseinandersetzte, warum die augenblickliche liturgische Ordnung des Jahres immer wieder dazu führt, wichtige Feste sozusagen „untergehen“ zu lassen, und ob man diesen Verlust nicht auch […]