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„Wenn wir die Menschen dort abholen, wo sie sind,

müssen wir aufpassen, daß wir nicht bleiben, wo sie sind.“
(Bischof Klaus Küng, St. Pölten, Österreich)

Dieses wunderbare Zitat schließt nahtlos an den Beitrag von gestern an, denn der Blog auf dem es erschienen ist, ist ebenfalls in der Kategorie „Trägheit“ nominiert.

Es handelt sich um die „Habichtsburg, Private Überlegungen eines Katholiken“ (hier), betrieben von Eduard Habsburg-Lothringen. Jaja, genau die Familie; wie er selbst einmal in einem Interview gesagt hat, wäre vor 100+ Jahren die korrekte Bezeichnung „Erzherzog Eduard“ gewesen – und ich finde die österreichische Adelsphobie, die den Familiennamen des „von“ entkleidet hat, ja albern, aber sei’s drum.

Der Beitrag jedenfalls, aus dem das wunderbare Zitat stammt, das ich oben wiedergegeben habe (hier), stellt sozusagen den blogoezesanen Abschied Eduard Habsburgs von seiner 5-jährigen Tätigkeit als Medienreferent in der Diözese St. Pölten dar (daher auch „Private Überlegungen“ im Blogtitel!) und die Gedanken, die er dort äußert zu der Frage, welchen „Unterschied der Bischof macht“, lohnen den Blick dorthin sehr und lassen allein schon die Nominierung (die ja eben keine Beschimpfung darstellt, sondern nur heißt: „Bitte mehr!“) leicht nachvollziehen!

Ich habe mich außerdem besonders gefreut über den Beitrag vom Sonntag „Familiensynode: Bitte das Kleingedruckte lesen“, der einmal mehr an einem konkreten Beispiel herausarbeitet, wie ständig Äußerungen von Papst Franziskus in der medialen Darstellung verfälscht werden (hier). PuLa hatte da ja vor einiger Zeit auch schon einmal einen kleinen Text untersucht (hier).
Ganz ehrlich: Ich verstehe jeden, der bei einem oberflächlichen Blick in die Blogoezese denkt: „Was die nur immer haben mit ihrer Schimpferei auf das, was sie die ‚Mainstream-Medien‘ nennen; soo schlimm kann’s doch gar nicht sein.“ Ja, ich verstehe das. Aber wenn Sie selber wieder und immer wieder erlebt haben, was da wirklich passiert, wenn Sie sich das selber erarbeitet haben (teils ziemlich mühsam erarbeitet haben), dann, das verspreche ich Ihnen, kommen Sie auch ziemlich bald zu dem Ergebnis, wie wir es hier schon verschiedentlich formuliert haben: ‚ Glauben Sie nichts, einfach nichts, was Sie nicht selbst am autorisierten Originaltext überprüft haben!‘ Wer das für ein trauriges Fazit hält, dem will ich nicht widersprechen, aber das hilft nun einmal nichts.

Übrigens: Ich hatte ja vor einiger Zeit schon einmal geschrieben, daß und warum ich von den sog. „Sozialen Netzwerken“ Twitter gut leiden kann (hier). Das ist nach wie vor so. Inzwischen habe ich auch schon Kolleginnen zum Mitzwitschern bewegt: Here’s looking at you @Frischer_Wind  😉
Als @GGLamers habe ich es dort inzwischen zu ca. 150 sog. ‚Followern‘ gebracht,  auch E. Habsburg (@EduardHabsburg) und ich ‚folgen uns gegenseitig‘, daher komme ich jetzt drauf), was nicht so arg viel erscheint, aber es reicht gelegentlich für einen Retweet seitens mehrerer Mit-Twitterer, der dann auch schon mal etliche hundert bis ein paar tausend Leute erreicht (und vor kurzem gab’s gar eine Erwähnung [ein #ff sogar!] an schlappe 11.500 weitere User (danke, @Marc_Lueger 🙂 )

Tja, soll mal bloß keiner sagen, die Situation in der mitteldeutschen Diaspora interessiere außerhalb ihrer selbst niemanden, o doch, das tut sie… 😉

 

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