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Das Exsultet singen – liturgische Aspekte

Der Beitrag: „Der verhinderte ‚Auftritt‘ – vorösterliche Begebenheiten in Herz-Jesu-Weimar“ vom 11. April und die Reaktion darauf von Seiten des Filialgemeinderatsvorsitzenden von Bad Berka, erschienen am 15. April, sorgen nach wie vor für kritische Anfragen von außen (vgl. hier und hier, jeweils Kommentarbereich). PuLa selbst wird zu gegebener Zeit zu dem Vorgang und den Reaktionen  noch einmal detailliert Stellung nehmen.

Unabhängig davon gab es aber auch schon früh Anfragen, bzw. Bemerkungen zu den genauen liturgischen Regelungen für das Singen des Exsultet. Namentlich, ob es nicht überhaupt dem Priester oder Diakon vorbehalten sei. Ich hatte diesen Aspekt vor dem 11. April nur kursorisch angeschaut, weil es mir darum ja nicht eigentlich ging, aber natürlich ist das ebenfalls von Interesse und mußte geklärt werden.

Im Ergebnis zeigt sich wieder einmal, wie wunderbar die Blogoezese funktioniert! Innerhalb weniger Tage hatten die Kolleginnen und Kollegen die Angelegenheit erledigt. Herzlichen Dank an „Ut in omnibus glorificetur Deus“, Pro spe salutis und „Vincentius Lerinensis“!

Die Sache verhält sich so, daß es ursprünglich natürlich eine Aufgabe für eine geweihte Person war, was ja auch aus einigen Abschnitten des Textes klar hervorgeht.

So ist es auch heute noch in der außerordentlichen Form des römischen Ritus, vulgo, der „Alten Messe“, bzw. dem vetus ordo.

Im novus ordo hingegen kann die Aufgabe an einen Laien, sprich Kantor oder Kantorin delegiert werden, dann müssen aber selbstverständlich die „priesterlichen“ Abschnitte entfallen (und natürlich sind sie in der Bad Berkaer Osternacht auch weggelassen worden!).

Wie ich immer sage: Es ist gut, daß die Kirche (auch) eine Rechtsgemeinschaft ist! Dieser Aspekt muß gestärkt werden. Nur dann weiß nämlich jeder, wo er dran ist, und niemand kann mit vermeintlich besserem Wissen unter Ausnutzung seiner (Amts-) Autorität Sachen  erfinden, bloß weil sie ihm gerade in den Kram passen…

Ein Kommentar

  1. Nur so zum Freuen:

    Hier

    und:

    Hier

    Donnerstag, 18. April 2013 um 13:48 | Permalink

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