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Metanoia im Wilden Westen, oder: Ghostriders in the Sky

[metanoia, griech., die Umkehr, „Buße“]

Weil ich schon als Jugendlicher an dem allermeisten, was unter „Populärer Musik“ lief, keinen richtigen Geschmack finden konnte, hat sich PuLa bisher an der schönen Übung, immer mal wieder Musikvideos einzustellen, die in der Blogozese gepflegt wird, kaum beteiligt und wenn dann eher mit flämischer Polyphonie des 16. Jahrhunderts, hüstel!

Aber wir würden ja hier nicht von katholischen Blogs sprechen, wenn diese Videos bloß (nostalgischer) Selbstzweck wären, nein, sie werden auch schon immer mal auf ihren kulturellen Gehalt hin „abgeklopft“ und wenig verwunderlich findet sich so manches Stück abgesunkenen christlichen Inhalts an manchmal überraschenden Stellen.

Gelegentlich spricht aber ein Song auch ganz direkt von unseren Themen. So, als ich für eine meiner Töchter den Text von ‚Ghostriders in the Sky‘ anguckte.

Pure Eschatologie! Da müssen die Verdammten für immer über den Himmel reiten und dann kommt ganz direkt die Aufforderung zur Umkehr:

„Cowboy, wenn du deine Seele vor der Hölle retten willst […], dann ändere dein Leben noch heute, oder du wirst mit uns reiten und versuchen des Teufels Herde zu fangen über diese endlosen Himmel…“

Daher (und um unter Beweis zu stellen, daß ich gar nicht sooo’n doller Snob bin… ;-)), Johnny Cash mit Ghostriders in the Sky:

Hier der vollständige Liedtext:

An old cowboy went ridin‘ out one dark and windy day.

Upon a ridge he rested as he went along his way.

When all at once a mighty herd of red-eyed cows he saw,

Plowing through the ragged skies.

And up a cloudy draw.

Their brands were still on fire and their hooves were made of steel.

Their horns were black and shiny and their hot breath he could feel.

A bolt of fear went through him as they thundered through the sky.

Oh, he saw the riders comin‘ hard,

And he heard their mournful cry…

Yippee-I-Yay…Yippee-I-Yo…

Ghostriders in the sky…

Their faces gaunt, their eyes were blurred, their shirts all soaked with sweat.

He’s ridin‘ hard to catch that herd but he ain’t caught ‚em yet

‚Cause they’ve got to ride forever on that range up in the sky

On horses snortin‘ fire…

As they ride on hear their cry…

As the riders loped on by him, he heard one call his name

„If you wanna save your soul from hell, or ridin‘ on our range

Then cowboy, change your ways today, or with us you will ride

Tryin‘ to catch the devil’s herd

Across these endless skies…“

Yippee-I-Yay…Yippee-I-Yo…

Ghostriders in the sky…

(written by: Stan Jones, 1948)

Herrlich nostalgisch/gruselig illustriert, die Ramrods,

Yippee-I-Yo…

 

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. […] Wolle: Du meinst: Ghostwriters in the sky? […]

  2. Pulchra ut Luna › Träume und Sehnsucht on Sonntag, 17. Juni 2012 um 00:14

    […] Hat nicht ganz geklappt. Beim Nachdenken über den obligatorischen katholischen Inhalt (oder OCC, obligatory catholic content, eine noch zu erlassende Vorschrift des Blogoezesanrats ) entwickelte sich mehr so ein Eintrag nach Art von Metanoia im Wilden Westen… […]

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