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Sommerkino auf PuLa: Katholische Identität, Liturgie und der ‚Geist des Konzils‘

Zu den vielen interessanten Erfahrungen, die man macht, wenn man das Bloggen anfängt, und zwar im sozialen Nahraum einer konkreten Pfarrei (und unter Klarnamen) gehören absolut unerwartete Reaktionen.

Da kann es z.B. passieren, daß man unvermittelt einem „sabbernden, dümmlichen Schleimkotzmonster“ gleichgestellt wird; so geschehen im Februar 2013… (hier, im Kommentarbereich)

Jo, Danke auch! 😉

Was war da geschehen?

Kurz zuvor hatte ich unter dem Titel: „Da haben wir ihn!“ einen Beitrag gepostet, der sich humoristisch mit dem „Geist des Konzils“ beschäftigte (hier).

Vor "liturgischen Masken", na klar! (eigenes Bild)

Vor „liturgischen Masken“, na klar! (eigenes Bild)

Wohlgemerkt, das Posting war ausdrücklich als „PuLas Beitrag zum Karneval“ ausgewiesen (und wer einigermaßen Englisch kann schaut bitte hier, und folgt von dort dem angegebenen Link, um eine Quelle der Inspiration dafür kennenzulernen).

 

„Ja zum Vatikanum II“, wohlgemerkt! :-)

„Ja zum Vatikanum II“, wohlgemerkt!

Tja, was war da zu tun? Wie reagieren? Mit einem herzhaften: „Danke gleichfalls!“ vielleicht? 🙂

Aber so etwas führt ja nicht weiter, zumal dankenswerterweise die Kommentatorin ebenfalls unter ihrem richtigen Namen agierte, ja sogar ausdrücklich darauf bestand, daß dieser genannt werde. Das ist ja hier aus der Nähe leider selten und so war ich dafür dankbar, denn das würde ja vielleicht helfen können, diesen ungewöhnlichen Vorfall zu erklären!

Und außerdem mußte ich ja erkennen, daß ich offenbar (in diesem Fall unabsichtlich!) jemanden emotional stark negativ berührt hatte, mit dieser Darstellung des „Geists des Konzils“, so sehr, daß ihm (bzw. ihr) der Humor scheint’s gänzlich abhanden kam.

Lesen wir also nochmal den Kommentar in Gänze:

„Wer den ‚Geist des Konzils‘ als sabberndes, dümmliches Schleimkotzmonster darstellt ist nicht besser!
Steffi Engelstädter
Ich bitte um Nennung meines vollen Namens und bin gespannt ob der Kommentar veröffentlicht wird.“

Ich habe damals u.a. geantwortet, ich würde gerne versuchen „das Thema der wechselseitigen emotionalen Reaktionen“ einmal „außerhalb des Kommentarbereichs zu behandeln“, könnte aber nicht versprechen, daß das schnell gehen würde.

Nun, mir scheint, die Angelegenheit ist in den anderthalb Jahren, die seitdem vergangen sind, nicht weniger wichtig geworden.

Aber worin genau besteht sie? Woher kommt das, daß zwei Katholiken auf das gleiche Stichwort derart konträr reagieren – und ich glaube sicher, hier reden wir nicht von einem Einzelfall!

Klar ist, der Ausgangspunkt ist das „Phänomen ‚Zweites Vatikanisches Konzil‘“; das „Phänomen“ wohlgemerkt, denn erfahrungsgemäß heißt das gleiche Stichwort zu verwenden noch lange nicht, daß man auch tatsächlich vom gleichen Gegenstand spricht!

Ich will an dieser Stelle gar nicht mit der oft gemachten Beobachtung anfangen, daß in den meisten Fällen (und häufig leider von „beiden Seiten“!) gar nicht die Texte im Vordergrund stehen, die da vor 50 Jahren verabschiedet wurden und seitdem ein wichtiger Teil des Lebens der Kirche sind (wenn sich eben auch nicht ihr gesamtes Leben darin erschöpft), nein, ich will es einmal ein wenig anders versuchen (auch wenn natürlich die genaue und unvoreingenommene Lektüre schon einiges klären könnte…).

Mir scheint, es könnte lohnend sein, sozusagen noch vorher in bewußter begrifflicher Unschärfe (daß ich das mal schreiben würde 😉 ) „die eigene Geschichte zu erzählen“, davon zu erzählen, zumindest zu versuchen anzudeuten wie das gekommen ist, daß man genau so und damit so anders als das Gegenüber reagiert.

Klar, daß ich das zunächst einmal allenfalls für mich selbst tun kann, mit einiger Verbindlichkeit, aber wer weiß, vielleicht macht Frau Engelstädter ja mit und äußert sich? (Dank eines freundlichen Hinweises können wir jedoch auch ohne dem zumindest über ihren Standpunkt spekulieren).

Was mich angeht, so bin ich letztes Jahr 50 geworden und daher reichen meine persönlichen Erinnerungen an Erlebnisse in der Kirche ca. 40 Jahre zurück, also bis Anfang der 70er Jahre. Sie sind damit samt und sonders von den Ergebnissen der nachkonziliaren Liturgiereform geprägt. Und nun ist es so, daß alles, aber auch alles, was man gemeinhin damit verbindet, mir schon als Kind und dann als Jugendlichem „komisch vorgekommen“ ist.
„Genauer“  konnte ich es ja nicht sagen, denn natürlich fehlten mir nicht nur die Begriffe, mir fehlte ja zunächst überhaupt die bloße Vorstellung, es könne auch anders sein! Und das war, was ich nicht häufig genug betonen kann, mein Gefühl.
Meins, und meist war ich damit allein. Denn ich war umgeben von Menschen, die das bejahten, was da geschah, auf jeden Fall aber keinen Zweifel daran aufkommen ließen, daß das „die neue Zeit“ sei und überhaupt völlig alternativlos.

Ich war damit aber unglücklich. So unglücklich, daß vermutlich die kirchenferneren Zeiten meines Lebens ganz wesentlich damit zusammenhängen.
Heute würde ich sagen, Entritualisierung, Entsakralisierung, Politisierung und modische ästhetische Anpassung haben mir den Kern des Gottesdienstes undeutlich werden lassen, damals habe ich sinngemäß gedacht: „Wenn da auch bloß in besseren Jutesäcken rumpolitisiert wird, kein Gottesdienst verläuft wie der letzte, jeden Sonntag ein neues Mätzchen irgendwelcher Laien „vorgeführt“ wird und das von der Klampfe begleitet, mit der dich schon der Liedermacher XY zum Wahnsinn treibt, was sollst du da?“

So war mein, ich wiederhole es, sozusagen autochthones Empfinden, das Empfinden eines Menschen, der nie etwas anderes kennengelernt hatte und wenn überhaupt eher „modern“ beeinflußt wurde.

Und dann passierte mir das, was so vielen anderen in den letzten zwei Jahrzehnten ebenfalls geschehen ist: Wir wurden gewahr, daß das, was uns von der vorfindlichen Kirche trennte, alles andere als alternativlos war und ist. Daß wir überhaupt nicht allein waren, und daß vielmehr die besten Köpfe in der Kirche (und teilweise sogar außerhalb der Kirche!) sagten: „Ja, es ist etwas schiefgelaufen, daß euch etwas „komisch“ vorgekommen ist, liegt daran, daß es „komisch“ ist!“

Ich hoffe, es wird deutlich, was ich sagen will: Der argumentativ arg strapazierte ‚Geist des Konzils‘ war für mich zur Chiffre geworden für den Versuch all das zu verteidigen, was mir zutiefst widerstrebte, worunter ich wirklich gelitten habe (ja, „gelitten“!), und was ich intellektuell dann ab einem bestimmten Zeitpunkt für erledigt halten mußte.
Und es war ein Gefühl ungeheurer Erleichterung und Befreiung festzustellen, daß ich damit weltweit keineswegs allein war und bin.

So meine emotionale Reaktion auf den ‚Geist des Konzils‘. Steffi Engelstädter empfindet offenkundig ganz anders.
Wie mag das kommen? Was sind die Faktoren für die „Anhänglichkeit“ an ein Stichwort, das ich so schrecklich finde? Was mögen sie und andere, ähnlich Empfindende damit emotional positiv verbinden?

Da ich (bisher?) nicht den Vorzug genieße, Frau Engelstädter persönlich zu kennen, möchte ich mich, zugleich als Einladung, sich selbst zu äußern, auf zwei Beobachtungen und die daran geknüpften Überlegungen beschränken, die auf öffentlich zugänglichen Informationen beruhen, denn Frau Engelstädter war eine Person des Öffentlichen Lebens in Weimar: Bis zum Beginn ihres Ruhestands im Jahr 2010 hat sie das Weimarer Kinderbüro geleitet, aus diesem Anlaß gibt es einen Zeitungsartikel über sie, den Sie hier finden.

Dort steht auch, sie habe sich in der DDR „ideologisch beengt“ gefühlt und, so dürfen wir vermutlich ergänzen, als Katholikin bedrängt. Das würde sehr gut passen zu dem Eindruck, den ich bisher in vielen Gesprächen gewonnen habe, daß nämlich hierzulande ‚das Konzil‘ als ein durchaus auch im weiteren Sinn „politisch“ befreiendes, bzw. Freiheit jedenfalls verheißendes „Zeichen der Zeit“ empfunden wurde. Und übrigens auch als ein Zeichen der Verbundenheit/Einheit im geteilten Deutschland!

Und das wäre, bzw. ist natürlich ein Empfinden, vor dem man nur Respekt haben kann, vor allem, wenn man selber die Herausforderung der Bewährung in der Diktatur nicht hat erleben müssen!
Freilich zeigt die Geschichte der vatikanischen Ostpolitik auch: Die Gefahr der Anbiederung an den damaligen Ostblock war umso größer, je radikaler die jeweiligen Personen in ihren theologischen Ansichten waren, oder etwas drastischer formuliert: Die „Liberalen“ waren eher die „Appeaser“. Und es war der Hl. Johannes Paul II.  und damit eben kein ausgesprochener „Neuerer“, der zu der Befreiung 1989/90 entscheidend beigetragen hat…

Und überhaupt, dieses Empfinden, so verständlich und ehrenhaft es auch ist, es wäre doch eher „weltlicher“ denn kirchlicher Natur, nicht wahr?

Nun dürfen wir dem Zeitungsartikel aber auch etwas über das Lebensalter von St. Engelstädter entnehmen, sie ist wohl gut 18 Jahre älter als ich. Das heißt, sie hat als junger Mensch die Zeit vor der nachkonziliaren Liturgiereform anders als ich noch bewußt erlebt. Und wiederum weiß ich aus Gesprächen mit Menschen dieser Generation, daß sie zu der Kirche von, sagen wir, 1960, ein deutlich distanziertes Verhältnis haben, sogar dann, wenn sie mit dem, was dann passiert ist, heute ganz und gar nicht einverstanden sind.
Auch das ist schon oft geschrieben und besprochen worden: Irgendwas hat vielleicht damals wirklich „nicht gestimmt“, dafür spricht einiges. Und da wäre es naheliegend, wenn man an das, was dann Veränderung gebracht hat, eine gewisse Anhänglichkeit entwickelt hat, was dann u.U.  mit dem Stichwort ‚Geist des Konzils‘ verbunden wird.

Auch dafür hätte ich selbstverständlich lebensgeschichtlich Verständnis und Respekt. Umso mehr, als nach meinem festen Eindruck die „Käseglocke DDR“ die mitteldeutsche Diaspora vor manchen „westlichen“ Auswüchsen auf dem Feld der Liturgie bewahrt hat, so daß manche Erfahrungen, die dazu angetan gewesen wären, den ‚Geist des Konzils‘ irgendwann kritischer zu sehen, hierzulande nicht gemacht werden mußten.

Ich finde, es wird anhand dieser skizzenhaften Überlegungen sehr deutlich, wie wichtig es wäre, über diese Erfahrungen und Empfindungen mehr miteinander zu sprechen, auch weil ich weiß, daß etliche PuLa-Leser im „alten Westen“ daran sehr interessiert sind!

Zur Vorbereitung dessen schlage ich vor, wir bilden uns gemeinsam weiter! Und da kommt (endlich 😉 ) das „Sommerkino“ ins Spiel, das der Titel verspricht.

Vor einiger Zeit bin ich, ich weiß leider nicht mehr wie, auf den Saarbrücker Hochschulseelsorger Dr. Johannes J. Kreier, gestoßen, der zugleich  Kapellan der Klarissen vom „Kloster am Rande der Stadt“ ist. Von ihm befindet sich eine unglaubliche Menge von Videos auf YouTube, die die Saarbrücker Katholische Hochschulgemeinde dankenswerterweise dorthin befördert (wenn auch leider etwas unübersichtlich, finde ich).

Und es lohnt sich sehr Hw. Dr. Kreier zuzuhören: Er ist ein unglaublich belesener Priester, der offenbar in der Verkündigung aufgeht und auflebt. Er ist außerdem, mit Verlaub, ein „Typ“, gebürtig aus der Eifel, da „wächst“ so etwas, wie ich als Bonner weiß 😉 (und so lohnt es sich auch, ihm zuzu-sehen…).
Und er ist ein völlig „unverdächtiger Zeuge“! Weder „zu alt“ noch „zu jung“, vor allem aber, wie Sie schon im ersten der von mir ausgesuchten Videos feststellen werden, ziemlich skeptisch gegenüber dem, was so mit „alter Messe“ zusammenhängt!
Aber was Dr. Kreier über Probleme der real existierenden Liturgie sagt, das würde ich mich vermutlich nicht zu sagen trauen! (Also, selbst wenn ich es alles wüßte… 😉 )

Deswegen möchte ich vorschlagen, wir hören ihm gemeinsam zu, zunächst in fünf Videos, die einen Vortrag wiedergeben (gehalten am 16. Januar diesen Jahres), die ich an den vier kommenden Mittwochen hoffe einstellen zu können. Ich werde mir von Fall zu Fall erlauben, ein paar Punkte rauszugreifen, zur Verdeutlichung, oder, um an der ein oder anderen Stelle das Verständnis zu fördern und zum Schluß, so im September, kann man ja vielleicht versuchen zu sehen, ob man ein bißchen etwas zusammenfassen kann.

Wenn wir damit fertig sind, Frau Engelstädter, werden Sie, da bin ich zuversichtlich, besser verstehen, warum unsereiner meint, zum so verstandenen ‚Geist des Konzils‘ kein anderes Verhältnis haben zu können, als ich es habe und spätestens dann erbitte ich mir für mein Empfinden ebenfalls den oben erwähnten Respekt!
Wenn Sie dann immer noch meinen sollten, sinngemäß „Hornochse“ rufen zu sollen, dann denke ich mir eine adäquate Antwort aus, aber das Gespräch, der inhaltliche Austausch wäre mir lieber.

2:08      Das Thema im engeren Sinne:
Nachdenkliches zur eigenen Identität aus Ritus, Form und Gestalt des Gottesdienstes

3:23      Also ich kann mir nicht die Kirche malen, wie sie gerne hätte und wenn die nicht tut was ich will dann ist das nicht mehr die Kirche, so hat das noch nie funktioniert [hier in Abgrenzung zur „Pius-Bruderschaft“, man darf aber auch an die WisiKis denken: „Wir sind Kirche“ im Sinne von „Wir sagen, was Kirche ist“…]

3:30ff.  Seit 2.000 Jahren enden alle Gruppen, die sich abspalten letztlich in der Vergessenheit, aber:

3:57      Das heißt auf der andern Seite im Umkehrschluß nicht, daß man mit allem [Vorfindlichen] unkritisch zufrieden sein muß, das heißt es nun wahrlich nicht

4:22ff.  Der Gottesdienst legt, das ist im Grunde genommen die Grundthese weshalb ich überhaupt von dieser Seite mal versuche heranzugehen an die Identität[sfrage]: Der Gottesdienst legt die Seele der Identität offen und ich glaube, das nehme ich vorweg, daß das eine wunde Seele ist.

5:58      man kann das auch manchmal bis hin zu Bischöfen erleben, die werden da ganz schnodderig und sagen, ja , da mit dem Ritus, da soll man sich doch nicht so anstellen, da soll man die Kirche im Dorf lassen und das muß zwar immer alles dann ordentlich sein, vor allem wenn die Bischöfe dann selber kommen, dann muß es immer irgendwie ganz, ganz nach dem Schema gehen, nach dem Ritus gehen ansonsten schaut man da jetzt nicht so drauf… [ach, wirklich, da wäre ich ja nie drauf gekommen… 🙂 ]

Der „unverdächtige Zeuge“: Reinhard Meßner mit dem Aufsatz: Einige Defizite in der Performance der Eucharistie, in dem Sammelband: Wahle, Stephan / Hoping, Helmut / Haunerland, Winfried (Hrsg.), Römische Messe und Liturgie in der Moderne, Freiburg (Herder) 2013 (S. 305- 345)

9:00      Meßner: „ein erhebliches Defizit in der liturgischen, auch der eucharistischen Feierpraxis durch deren Entritualisierung“

9:24      Karl Rahner hat da [Innsbruck] immer gelebt und gearbeitet da werden die Sätze lang weil die Luft so komprimiert ist durch die Berge das steht alles so eng; Da ist nur selten Durchzug… [ 🙂 ]

10:56    Das Konzil [als solches] hat überhaupt nichts gemacht [keine Liturgiereform durchgeführt] das Konzil hat bis zu seinen letzten Tagen im Grunde genommen die tridentinische Messe gefeiert

Brief an den liturgischen Kongreß: R. Guardini. Der Kultakt und die gegenwärtige Aufgabe der liturgischen Bildung. Ein Brief, in: A. Hänggi, (Hrsg.), Gottesdienst nach dem Konzil. Vorträge, Homilien und Podiumsgespräche des Dritten deutschen Liturgischen Kongresses in Mainz, Mainz 1964, S. 18-23

6 Kommentare

  1. Elisabeth schrieb:

    Danke, großes Danke! Ich bin Jhg.1952 und mir kam ab Ende der 60er Jahre auch so ziemlich alles, was nun in der Kirche ablief, KOMISCH vor! Zeit meines Lebens in der Kirche „engagiert“, habe ich nun das Gefühl vor einem Scherbenhaufen zu stehen;
    des Laientheaters müde geworden, finde ich nun Verlorenes in der Eucharistischen Anbetung. Dort bin ich wieder ANGEKOMMEN!!

    Freitag, 25. Juli 2014 um 09:48 | Permalink
  2. @ „Elisabeth“

    Sehr geehrte Elisabeth,

    haben Sie Ihrerseits sehr herzlichen Dank!
    Es ist mir eine große Freude, wenn Ihnen der Beitrag so gefallen hat und Sie vielleicht gar ein wenig stärkt.
    Was sie sagen bestätigt mich in der Annahme, daß wir mehr über unsere Kirchenerfahrungen sprechen und uns austauschen sollten – was freilich voraussetzt, daß wir „Kleinen“ auch ernstgenommen werden, was, wenn wir an die Worte des HErrn in Mt 18, 6 denken, sicher für alle Beteiligten besser wäre.

    SEine Gegenwart in der Eucharistischen Anbetung zu erfahren, ist ein unschätzbarer Fixpunkt in dem „Scherbenhaufen“. Es darf aber nicht der einzige bleiben (denn dann ist er bald auch bedroht!) und er wird nicht der einzige bleiben, denn: »Opera Christi non deficiunt, sed proficiunt«, ‚die Werke Christi gehen nicht zurück, werden nicht weniger, sondern schreiten voran‘ (wie Papst Benedikt den Hl. Bonaventura zitiert)

    In Verbundenheit

    Ihr

    GL

    Freitag, 25. Juli 2014 um 17:33 | Permalink
  3. Mirko Millich schrieb:

    Soviel vorweg: Mein Kommentar hat mit dem Artikel, auf den ich hier „antworte“, nichts zu tun, ich möchte Ihnen einfach einmal schreiben.

    Ich bin Ihnen nie begegnet, kenne Sie nur durch Ihren Blog hier. Für mich ist Ihr Blog eine wunderbare Gelegenheit, etwas in die religiöse Landschaft rund um Weimar einzutauchen und Aspekte kennenzulernen, die mir fremd sind. (Wobei sich im Bistum Limburg, aus dem ich stamme, wohl auch ein Blog lohnen würde…)

    Sie schreiben derart, dass auch ein wirklich Fremder wie ich schon fast süchtig auf weitere Ihrer Blog-Einträge wartet, es ist interessant, wohlinformiert (soweit ich das beurteilen kann) und dabei pointiert und oft witzig geschrieben. Gratulation zu dieser Mischung!

    Wenn ich einmal etwas unverschämt sein darf: Ich würde mir von Ihnen Kommentare über Ihr Bistum hinaus wünschen, zum Beispiel hätten Sie den Umzug von Kardinal Wölki oder auch den neuen Passauer Bischof Oster kommentieren können. So gut informiert, wie Sie mir erscheinen, haben Sie dazu doch sicher auch eine Meinung!

    Um es kurz zu sagen: Danke für Ihren Blog! Schreiben Sie weiter, schreiben Sie mehr, soweit es Ihre Zeit erlaubt.

    Freitag, 25. Juli 2014 um 11:17 | Permalink
  4. @ Mirko Millich

    Sehr geehrter Herr Millich,

    Verzeihung, aber ich bin erstmal „baff“!

    Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Worte, die ich so nie erwartet hätte, und dies natürlich auch im Namen meiner Frau, denn ohne die Sketche ist PuLa nicht PuLa! 🙂

    Auf Ihre Anregungen möchte ich separat „oben“ auf dem Blog antworten, geben Sie mir bitte noch ein wenig Zeit.

    Nochmals Danke für diese Ermutigung!

    Ihr

    GL

    Freitag, 25. Juli 2014 um 17:39 | Permalink
  5. Steffi Engelstädter schrieb:

    Kleiner Irrtum Ihrerseits. ‚Wer den Geist des Konzils als sabberndes, dümmliches Schleimkotzmonster darstellt, ist auch nicht besser.‘ Diese Aussage von mir war eine Replik auf Art und Inhalt Ihrer Publikumsbeschimpfung. Ich habe nicht Sie als Person so charakterisiert.
    Ansonsten sind Ihre weitschweifenden Ausführungen nur mühsam zu verfolgen. Eine Diskussion verbietet sich allerdings von vornherein durch diese an mich gerichtete Ansage :‚ …Wenn Sie dann immer noch meinen sollten, sinngemäß „Hornochse“ rufen zu sollen, dann denke ich mir eine adäquate Antwort aus…‘. Da bekommt man ja Angst ( Ironiemodus)! Wenn also eine Diskussion nicht nach Ihren Vorstellungen läuft, wird gedroht. Übrigens: Wer so ungehemmt austeilt, wie Sie es tun, der sollte auch einstecken können.

    Dienstag, 5. August 2014 um 19:19 | Permalink
  6. Hm!
    „Publikumsbeschimpfung“? Gibt es hier nicht. Mir erschließt sich außerdem wirklich nicht, wer in Ihrem Kommentar hätte angesprochen sein sollen, wenn nicht ich als Autor des fraglichen Beitrags.
    Aber es ist ja auch schon spät…

    „Weitschweifig“? Wenn das wirklich alles ist, was Ihnen dazu einfällt – schade! Ich glaube nicht, daß sich die im Raum stehenden Fragen in wenigen Sätzen „beantworten“ lassen. Vielleicht versuchen Sie es ja mit Abstand nochmal?

    Gerne auch mit weiterem Einstecken und Austeilen! 😉

    GL

    GL

    Dienstag, 5. August 2014 um 23:49 | Permalink

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. […] Dienstbarmachung für irgendwelche glaubensexternen Zwecke erdulden muß (ja, auch der „Geist des Konzils“ kommt wieder vor…), nämlich gar […]

  2. […] wir uns gerade in Ihre Richtung, Frau Engelstädter , schon sehr viel Mühe gegeben haben (vgl. hier). Ein dumpfes Gefühl von „wollen wir nicht“ wird wohl niemanden zufriedenstellen […]

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