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Neues Gotteslob in der ‚Region Ost‘ am Sonntag Laetare (30. März 2014)

Da flatterten heute morgen im Abstand von einer Stunde und einer Minute (ja, ganz genau! ) gleich zwei Pressemittelungen des Benno-Verlags in PuLas Postfach, beide mit dem Inhalt, wie ihn die Überschrift wiedergibt.

Allerdings war die erste Meldung noch mit einer Sperrfrist versehen, vor dem 7. Januar 2014, 9.00 Uhr hätte das nicht gemeldet werden sollen und PuLa, ganz seriöses Publikationsorgan 🙂 , hätte sich daran natürlich auch gehalten!

Aber wenig später wurde die Sperrfrist eben aufgehoben, nach Angabe der Pressesprecherin des Benno-Verlags, weil die Meldung im Bistum Dresden „aufgrund eines Kommunikationsmissverständnisses“ schon verbreitet wurde.

Naja, wenn ich häßlicher wäre, als ich eigentlich bin, würde ich ja sagen: Das wäre ja auch zu schön gewesen, um wahr zu sein, wenn es in Bezug auf dieses Thema mal keine Panne gegeben hätte… 😉

Aber im Ernst: Das kann natürlich immer mal passieren! Interessant die durchaus nachvollziehbare Begründung für die Sperrfrist. Man wollte Rücksicht auf die gerade um diese Zeit langsameren Kollegen von der Print-Abteilung („Kirchenzeitung“) nehmen.

PuLa sagt: Gut gemeint, aber überflüssig: Wer bloß die Kirchenzeitung liest, kriegt es auch jetzt nicht früher mit! 😉

Hier der wesentliche Inhalt der Pressemitteilung:

Presse-Information

Leipzig, 19. Dezember 2013

In der Fastenzeit 2014 wird das neue Gotteslob der Region Ost eingeführt

Die Einführung der gemeinsamen Gotteslob-Ausgabe der (Erz-) Diözesen Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg erfolgt am 30. März 2014

Am 4. Fastensonntag »Laetare«, dem 30. März 2014, wird das neue Gotteslob offiziell in den Gemeinden der (Erz-)Diözesen Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg eingeführt. »Der Sonntag Laetare – lateinisch für ›Freue dich‹ – ist ein geeigneter Rahmen für die Einführung des neuen Gotteslob. Zum einen ist es ein Grund zur Freude, wenn die Wartezeit auf das neue Gebet- und Gesangbuch endet. Zum anderen entfaltet sich das Lob Gottes nur mit Freude in Herz und Seele«, meint Michael Birkner, Geschäftsführer des St. Benno-Verlags.

»Mit der Auslieferung der vorbestellten Gotteslob-Exemplare an die Pfarrgemeinden, Buchhandlungen und Kunden beginnen wir Ende Februar 2014, so dass dem neuen Einführungstermin nichts im Wege steht«, erklärt Birkner. […]

Das neue Gotteslob der Region Ost mit einer Gesamt-Auflage von mehr als 150.000 Exemplaren erscheint als Gemeinschaftsausgabe der (Erz-)Diözesen Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg im Leipziger St. Benno-Verlag. Als Mitte September 2013 bekannt wurde, dass auch die Ausgabe Ost von der Papierproblematik analog zu 13 anderen Diözesanausgaben betroffen ist, entschieden sich die Herausgeberbischöfe und der Verlag dafür, die Möglichkeit eines Neudrucks in Anspruch zu nehmen. Alle Exemplare der neuen Erstauflage werden derzeit auf dem ursprünglich geplanten Dünndruckpapier gedruckt.

[…]

„Als Mitte September bekannt wurde..“, jaja, „wir stolpern uns zum Gotteslob“, könnte die Überschrift auch heißen (PuLa berichtete, hier, hier und hier), aber was soll’s.

Nun kommt es also und das ist gut so. Zugleich erinnert mich der Termin daran, daß ich Ihnen noch weitere Beiträge zu dem Thema schuldig bin, die ich sogar schon angekündigt habe (hier).

Aber das schreibt sich nicht so leicht, habe ich feststellen müssen, vor allem so mitten im Adventskalender-Streß…

Mal sehen, vielleicht wird’s ja was um den Jahreswechsel herum. Bis dahin empfehle ich zur Lektüre z.B. den Beitrag auf Allotria Catholica, hier. (Und das hier, natürlich 😉 )

Fest steht aber schon jetzt: Es besteht Handlungsbedarf! „Einfach so“ werde ich mit dem neuen Buch jedenfalls nicht in die Messe gehen!

 

Ein Trackback/Pingback

  1. […] von der „Dünndruck-Krise“ betroffen waren. PuLa hat darüber immer wieder berichtet (z.B. hier, mit weiteren Verweisen) und auch wenn es natürlich gut ist, daß es zu einer gütlichen Einigung […]

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