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Archiv Kategorien: Gedankensplitter

Knecht Ruprecht und Sankt Nikolaus

Eine Literaturempfehlung in fast eigener Sache Ja – sie sind nicht klein zu kriegen, diese beiden Gestalten: dieser Nikolaus und sein ruppiger Begleiter. Wie wir gestern von Fixi und Huf wieder gehört haben, kam der Herr Sente Klas denn auch, kaum daß die Reformatoren ihn vorne zur Tür hinaus geworfen hatten, durch die Hintertür wieder […]

Am 31. Oktober 2017…

EDIT: Zu diesem Beitrag gab es vor wenigen Tagen einen wertvollen Kommentar aus lutherischer Sicht. Sie finden ihn, natürlich, im Kommentarbereich, aber auch am Ende des Beitrags, mit einer kurzen Antwort. GL, 25.11.2017 Am 31. Oktober 2017 sitze ich nicht ab 15.00 Uhr in unserer Pfarrkirche, obwohl ich die Ausführenden des „Geistlichen Konzerts zum Reformationsjubiläum“, […]

„Damit sich keiner benachteiligt fühlt“

„Damit sich keiner benachteiligt fühlt“ Gedankensplitter zum Gebrauch des Lateinischen in der Messe Vorgestern fand die Eröffnung des 16. Rastenberger Kunstherbstes statt – auch eine Angelegenheit zum Thema „Katholisch in Weimar“, bildet die hübsche Josefskirche, in welcher diese Veranstaltungsreihe stattfindet, doch den nördlichsten Zipfel unserer Pfarrei. Der Kunstherbstverein wurde ins Leben gerufen, als vor fast […]

Brox-Detox (hex, hex!) oder Die Kunst des Marketing

Meine Familie verfolgt gelegentlich eine bestimmte Kochsendung im Fernsehen. Ich versuche diese Auswüchse rheinischer Kulinarik für gewöhnlich mit der gebührenden Nichtachtung zu strafen. Neulich bin ich allerdings selber mal vor einer solchen Sendung hängengeblieben: vor einer Feine-Soßen-Kochlernsendung des ebenso blonden wie kräftigen Westfalen Björn Freitag. Und wie das bei dergleichen Fernsehproduktionen immer so ist: Irgendwas […]

Ein Preis. Und die Zeiten. Und ein Bilderrätsel!

Der Literatur Nobel-Preis für Bob Dylan. Wenn man, urlaubsbedingt, nicht dauernd die Nachrichten verfolgt, dann will man manche Nachrichten beim ersten Hören gar nicht glauben. DER Literaturpreis der Welt für einen Singer-Songwriter?! Man kann sich darüber wahrlich allerlei Gedanken machen, und das Feuilleton hat daran nicht gespart, vgl. z.B. hier. Gedanken über das Verhältnis von […]

Finde den Unterschied…

…ein ministrierender Senegalese (z.B. hier) Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär …mundkommunizierende Pullunderträger (hier und hier) Christiane Florin, „Christ und Welt“-Redakteurin (ein weiteres Beispiel für die Strategie der Essentialisierung und des ‚Othering‘ hier)   C. Becker-Lamers/ G. Lamers

Da fehlt doch was…

Der 78. Deutsche Katholikentag vom 13.–17. August 1958 in Berlin, der letzte gesamtdeutsche vor der Wiedervereinigung, hatte das Motto: „Unsere Sorge der Mensch, unser Heil der Herr“ Der 100. Deutsche Katholikentag vom 25.–29. Mai 2016 in Leipzig hatte das Motto: „Seht, da ist der Mensch“  Es will scheinen, als hätte die „anthropozentrische Theologie“ in  der […]

„…unser Leben“ ? Gedanken zu einem Kehrvers

Seit liturgisch ja alles besser geworden ist, bei uns in Herz-Jesu Weimar, wird es bald Gelegenheit geben, die altbewährte Reihe: „Ein Sonntag morgen voller guter Laune!“ wieder aufzunehmen, die seit, ja, meine Güte, schon seit Dezember 2013 ruht; Kinder, wie die Zeit vergeht! Aber weil ich das gestern mit der Sonntagsruhe sehr wörtlich genommen habe […]

Man hört den Text förmlich aufseufzen

Unter dem Titel „Reporter zeigen Mißstände auf. Heute ist Welttag der Pressefreiheit“ erklärt die heutige Ausgabe der Thüringischen Landeszeitung (TLZ) auf ihrer Kinderseite – „KLAR!“ – ihren kleinen Leserinnen und Lesern den Wert des hohen Gutes Pressefreiheit (hier). „In Deutschland“, heißt es da, „sollen sie [die Journalisten] auch dazu beitragen, daß die Menschen sich eine […]

„die zwei untrennbaren Schwerpunkte des einen Glaubens“

Es sind besondere Jahre, wenn – wie das gestern der Fall war – Karfreitag und Mariä Verkündigung auf denselben Tag fallen, den 25. März. Um nicht zu sagen: So ist es gedacht. Besagt doch die vorherrschende Theorie zur Festlegung dieser Daten, daß hier die antike Vorstellung einfloß, der perfekte Mensch sterbe am Tag seiner Geburt. […]